Mülleimer: Unterschiedlich Systeme für unterschiedliche Bedürfnisse

Mülleimer sind heute weit mehr als nur eine unbeliebte Notwenigkeit im Haushalt. Als modernes Wohnelement müssen sie funktionalen und ästhetischen Ansprüchen genügen. Käufer können aus einem breiten Angebot an unterschiedlichen Farben, Materialien, Größen und Bedienmöglichkeiten wählen. Pro Person kann man von mehreren Hundert Kilogramm angefallenem Müll pro Jahr ausgehen. Dies verdeutlicht, wie wichtig es ist, Müll zu sammeln und aus dem Haus zu bekommen.

Daisy Daisy/123RF.COM

Unterschiedliche Bediensysteme

Mülleimer mit Schwingdeckel: Ein Schwingdeckel ist die einfachste Variante, um Abfalleimer zu verschließen. Diese sind meist seitlich durch zwei Schrauben befestigt und können von vorne und hinten bedient werden. Sie sind eine gute Wahl für Büro oder Kinderzimmer und können problemlos im Sitzen bedient werden. Das Einwerfen ist einfach, der Schwingdeckel verschließt sich automatisch. Ein Nachteil ist, dass Dinge beim Einwerfen am Deckel kleben bleiben können und kein luftdichter Verschluss erfolgt. Daher eignet sich Mülleimer mit Schwingdeckel besonders für Glas, Papier oder Plastik.

Treteimer: Der Deckel öffnet sich durch einen leichten Fußtritt, eine freie Hand zur Bedienung ist nicht notwendig. Mülleimer dieser Art eigenen sich besonders für Haushalte mit mehr Personen, in denen der Abfallbehälter häufig geöffnet wird. Diese Art von Abfallbehälter bietet sich auch an, wenn Lebensmittelreste zu entsorgen sind. Sie ist hygienisch, da der Deckel möglichst lange sauber bleibt und Hände und Mülleimer nicht miteinander in Berührung kommen.

Touch-Behälter: Hier genügt ein Fingerdruck, um den Deckel zu öffnen. Speziell bei kleineren Müllmengen sind diese sich selbst verschließenden Abfalleimer ideal. Besonders moderne Varianten sind mit einem Bewegungssensor ausgestattet und lassen sich mittels Handbewegung öffnen. Der Deckel schließt nach einigen Sekunden selbstständig und kann auch per Knopfdruck geöffnet werden. Bei solchen Modellen ist allerdings zu bedenken, dass ein Stromanschluss benötigt wird.

Unterschiedliche Materialen

Mülleimer sind meist aus Metall (Edelstahl, Aluminium) oder Kunststoff gefertigt. Bei der Auswahl ist zu beachten, dass Eimer aus Metall grundsätzlich langlebiger und leichter zu reinigen sind sowie durch ihr höheres Gewicht eine höhere Standfestigkeit aufweisen. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie, im Gegensatz zu Kunststoffbehältern, keine Gerüche aufnehmen. Mülleimer aus Plastik hingegen sind preislich deutlich günstiger und eigenen sich besonders für Kinderzimmer, da sie aufgrund ihres geringen Gewichtes weniger Verletzungsgefahr bieten und auch in bunten Farben erhältlich sind.

Die richtige Größe finden

Bei der Anschaffung solltest du bedenken, welche Abfallmengen und -arten täglich beseitigt werden sollen. In der Küche fallen normalerweise die größten Müllmengen sowie unterschiedliche Arten von Abfällen an. Hier empfiehlt sich die Anschaffung luftdichter Behälter mit mehreren Kammern, sodass die Küchenabfälle einfach sortiert werden können und keine Geruchsbelästigung entsteht. Biomülleimer sollten keinesfalls zu groß angeschafft werden, da sich bei zu seltener Entleerung rasch Bakterien und Gerüche bilden.

Als Faustregel sollten Mülleimer in der Küche mindestens 15 Liter Fassungsvermögen aufweisen und Behälter im Arbeits- oder Kinderzimmer ungefähr 5 – 10 Liter. Für Kosmetikeimer im Badezimmer sind 3 – 5 Liter Fassungsvolumen ausreichend.

Der Sommer kommt: So schützt man die Terrasse vor Sonneneinstrahlung

Wir alle freuen uns auf die warmen Monate und wollen in der sommerlichen Zeit vor allem eins abstauben: Möglichst viel Sonnenlicht! Was für uns im Restjahr wie das Paradies klingt, kann aber im Hochsommer schnell auch anstrengend und sogar schädlich werden. Nicht zuletzt leidet auch vielerlei Material unter hoher Sonneneinstrahlung. Dieser Text zeigt, wie man sich und seine Terrasse optimal vor Sonnenstrahlung schützt.

Titipong Sukpaiboonwat/123RF.COM

Moderner Sonnenschutz: Lichtdurchlässig aber trotzdem geschützt

Früher musste man sich entscheiden: Schatten per Sonnenschirm oder pralle Sonneneinstrahlung ohne Schutz? Zwischen Licht und Schatten gab es kaum Optionen. Heute ist das anders, denn moderne Materialien ermöglichen auch einen ‚halben‘ Sonnenschutz, der noch angenehm viel Licht durchlässt aber gleichzeitig Haut und Material gut vor der direkten Sonneneinstrahlung schützt. Ein Beispiel: Moderne Streckmetalle wie die von der Firma Fratelli Mariani, wie es sie unter diesem Link zu sehen gibt: https://www.fratellimariani.de/.

Solche Streckmetalle sind je nach gewählter Struktur in der Lage, Sonneneinstrahlung vollständig oder teilweise abzuwenden, wobei sie gleichzeitig licht- und luftdurchlässig bleiben. Ursprünglich vor allem für die Industrie gedacht, weisen Streckmetalle in vielerlei Hinsicht optimale Eigenschaften für den Sonnenschutz auf. Die unterschiedlich angewinkelten Metallteile leiten das Sonnenlicht gezielt ab. Zudem gliedern sich Streckmetalle auch in viele moderne Architekturstile nahtlos ein und können einen Außenbereich damit auch optisch aufwerten. Für eine Außenterrasse sind Schutzdächer aus Streckmetallen daher eine elegante Alternativen zu klassischen Sonnensegeln, Sonnenschirmen oder ähnlichem.

Warum sollte man seinen Außenbereich vor Sonnenstrahlung schützen?

Wir alle wissen: Ein langes Bad in der Sonne ohne ausreichend Sonnencreme schädigt die Haut, kurzfristig und langfristig. Kurzfristig erleben wir einen unangenehmen Sonnenbrand, bei konstanter Sonneneinstrahlung droht sogar eine höhere Gefahr für schwerwiegende Hauterkrankungen. Was die Sonne mit unserer Haut bei unzureichendem Schutz anrichtet, kann sie auch mit verschiedenen Materialien anrichten. Wer beispielsweise eine Holzterrasse gebaut hat und diese über Jahre hinweg ungefilterter Sonnenstrahlung aussetzt, wird schon nach wenigen Jahren feststellen, dass zuerst die Farbe ausbleicht und später auch das Holz spröde und brüchig wird.

Hier hilft dann nur noch regelmäßiges Nachlackieren. Oder: Ein guter, bestenfalls verstellbarer Sonnenschutz für die gesamte Terrasse. Bleibt die Terrasse dann etwa über einen längeren Zeitraum ungenutzt, kann der Schutz darüber gefahren werden – womit die Sonnenstrahlung nicht so stark auf das Holz wirkt. Auch Naturstein und viele andere Materialien leiden auf kurz oder lang unter intensiver Sonneneinstrahlung.

Nur sehr wenige Materialien sind dagegen weitgehend immun. Aber wer würde sich schon freiwillig eine Terrasse aus Edelstahl anschaffen wollen? Daher ist es klug, schon beim Bau einer Außenanlage umfangreiche Sonnenschutzmechanismen gleich mit zu konzipieren, damit die Materialien möglichst lang ihren ursprünglichen Glanz behalten können.

Ausgesperrt und ratlos? – Wie ein Schlüsseldienst helfen kann

Beinahe jede größere Stadt verfügt über einen oder mehrere Schlüsseldienste. Gemeinhin assoziiert man den Begriff mit einem Dienstleister, der vor allem Schlüssel anfertigt und im Ernstfall die Wohnungstür wieder öffnen kann. Schlüsseldienste sind aber sehr viel vielseitiger, als man annehmen würde. Ohne sie könnten viele Objekte gar nicht einbruchssicher gebaut werden.

ljupco/123RF.COM

Nicht nur helfend, sondern auch vorbeugend

Eine häufig unterschätzte Leistung von Schlüsseldiensten ist neben der Nothilfe auch die Prophylaxe. In der Tat können die Schließprofis dabei helfen, einzelne Schließmechanismen oder ganze Gebäude umfangreich abzusichern. Handelsübliche Schließzylinder, wie sie beispielsweise bei Wohnungstüren oder in Autos zum Einsatz kommen, sind selbst für wenig erfahrene Einbrecher meist überhaupt kein Problem. Sie werden oft schlicht aufgebohrt.

Ein guter Schlüsseldienst kann solche leichten Schließzylinder durch speziell verhärtete Exemplare ersetzen oder gleich eine solche Technik zum Einsatz bringen, die sich überhaupt nicht aufbohren lässt. Auf Schlüsseldienst work gibt es eine umfangreiche Übersicht über solche und weitere Dienstleistungen, die ein guter Schlüsseldienst anbietet. Je nach Leistungsangebot entwickeln Schlüsseldienste für den Gebäudeschutz auch ganze Sicherheitskonzepte. Hierzu reicht es bei weitem nicht aus, nur moderne Schließzylinder zu verwenden. Das wird an einem einfachen Beispiel deutlich: Einbrecher gehen selten – wen wundert es – den schwierigsten Weg.

Wenn sie an einer Tür nicht vorbeikommen, greifen sie oft zu brachialer Gewalt an einer anderen Schwachstelle des Hauses, beispielsweise den Fenstern. Diese lassen sich oft sehr leicht aufhebeln oder schlicht einschlagen. Ein gutes Sicherheitskonzept basiert darauf, die regulären Einfallsmöglichkeiten in einem Gebäude so gut wie möglich zu sichern, und unvermeidliche Schwachstellen dabei ‚sekundär‘ zu schützen – beispielsweise mit einer Alarmanlage, die sofort den Notruf alarmiert.

Wie öffnet ein Schlüsseldienst im Notfall Türen?

Gern werben Schlüsseldienste damit, dass sie im Notfall Türen öffnen können, ohne diese dabei schädigen zu müssen. In aller Regel sind gute Schlüsseldienste in der Lage, 90 Prozent aller Schließsysteme mit ihrem Werkzeug zu öffnen, so dass weder die Tür noch der Schließmechanismus dabei ernsthaften schaden nehmen. Der Kunde muss lediglich bedenken, dass das ‚sanfte‘ öffnen eines komplexeren Schließsystems durchaus viel Zeit in Anspruch nehmen kann.

Diese Zeit wird dann zusätzlich zu eventuellen Wochenend- oder Nachtzuschlägen auf die Gesamtkosten für die Öffnung aufgerechnet. Schwieriger wird es für viele Schlüsseldienste bei Tresoren. Zwar können auch diese relativ schnell geöffnet werden, insbesondere wenn es sich aber um elektronische Sicherheitssysteme handelt, lässt sich das mit einfachen handwerklichen Mitteln meist nicht mehr bewerkstelligen.

Bei einem Tresor kommt es dem Kunden aber ohnehin meist nicht so sehr darauf an, dass das Objekt am Ende der Öffnung unbeschädigt bleibt. Er möchte nur so schnell wie möglich wieder an seine Wertgegenstände kommen. Schlüsseldienste arbeiten in solchen Fällen immer nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit: Wenn Aufwand und Nutzen in keinem gesunden Verhältnis stehen, wird der sanften Öffnung schlicht die mechanische Gewalt vorgezogen.

Altbausanierung – Die wesentlichen Vorteile im Überblick

Den Charme, den alte Häuser und Wohnungen verbreiten, können sich die Leute nur schwer entziehen. Sie sind ein Teil der Geschichte und haben viele Epochen miterlebt. Oftmals waren sie Schauplätze von historischen Entscheidungen oder beherbergten wichtige Persönlichkeiten der Zeitgeschichte. Doch diese Altbauten sind schwer zu unterhalten. Der Aufwand dafür ist groß und es gibt nur einen begrenzten Markt an Interessenten, die sich eine solche Behausung leisten können.

Lohnt sich eine Altbausanierung?

Damit ein Altbau wieder dem neuesten technischen Stand entspricht, sind viele Arbeiten notwendig, die selbstverständlich mit hohen finanziellen Aufwendungen verbunden sind. Besonders, wenn man ein solches Haus erbt, muss man überlegen, ob sich das Bewohnen rentiert und die Gelder, die dafür notwendig sind.

Da bei solchen Häusern und Wohnungen mit besonderer Vorsicht vorgegangen werden muss, ist eine Analyse der Lage im Vorfeld wichtig. Nur auf diesem Weg findet der Besitzer heraus, ob sich eine Altbausanierung rentiert und die Vorteile größer als die Risiken sind. Aus diesem Grund sollte man sich stets an Experten wie Altbausanierung Berlin wenden.

Welche positiven Aspekte gibt es bei einer Altbausanierung?

Das Grundstück, auf dem das Gebäude steht, ist zumeist in einem Umfeld, in dem die Infrastruktur hervorragend ist. Wenn sich der Besitzer zur Renovierung entscheidet, wohnt er anschließend in einem äußerst attraktiven Gebiet, in dem der Lebenskomfort hoch ist. Das Umfeld ist gewachsen, weshalb auch der soziale Gesichtspunkt eine Rolle spielt. Da das Gelände schon erschlossen ist, fallen diese Kosten weg, die bei einem neuen Grundstück einen großen Teil der Gesamtkosten ausmachen.

So ist etwa schon ein Kanalanschluss vorhanden und auch die Stromversorgung ist gesichert. Auch ist der Altbau an das städtische Wassernetz angeschlossen. Auch spart sich der Eigentümer durch die Wiederinstandsetzung jede Menge Zeit. Will dieser einen Neubau errichten, muss er erst für den Abriss des alten Hauses sorgen und kann erst dann mit dem Bau beginnen. Bei der Sanierung steht das Gebäude schon und es sind nur noch Innen- und Außenarbeiten notwendig.

Die Altbausanierung als Teil der eigenen finanziellen Zukunft

Ist eine solche Immobilie im eigenen Besitz, dann ist mit ihr nicht nur ein emotionaler Wert verbunden. Sie ist eine Kapitalanlage, mit der man sich fürs Alter absichern oder dem Nachwuchs einen sorgenfreien Start ins Leben bieten kann. Durch die Sanierung kommt es zu einem Wertanstieg, der deutlich über den Ausgaben für die Nachbesserungsarbeiten liegt. Somit ist die Liegenschaft für Interessenten bedeutend attraktiver, weshalb die Nachfrage höher ist.

Daraus folgt, dass der Preis steigt, weshalb der Eigentümer diese zu tollen Konditionen abstoßen kann und sich über hohe Gewinne freuen darf. Da die Nachfrage nach Wohnraum in den letzten Jahren immer mehr gestiegen ist, fallen die Preise immer höher aus und ein Ende dieser Entwicklung ist noch nicht in Sicht. Selbstverständlich ist der Verkauf nicht die einzige Option. Auch das Vermieten ist möglich. Durch diese Variante ist ein kontinuierlicher Geldfluss auf das eigene Konto gesichert.

Mülltonnenboxen – Wie man das passende Modell findet

Dass bunte Mülltonnen häufig die Einfahrt eines stilvoll gestalteten Hauses verschandeln, steht außer Frage. Wer auf den Anblick verzichten möchte, sollte sich für den Kauf einer Mülltonnenbox entscheiden, in der alle Tonnen kompakt untergebracht werden können. Worauf es dabei zu achten gilt, stellen wir Ihnen hier vor.

Muelltonnenbox

Die Mülltonnenbox – Verschiedene Arten und Überlegungen vor dem Kauf

Mülltonnenboxen sind heutzutage in den verschiedensten Ausführungen und Materialien erhältlich: Ob für nur eine oder für mehrere Mülltonnen, ob aus Kunststoff, Metall oder Holz – es gibt die unterschiedlichsten Varianten auf dem Markt. In erster Linie ist es wichtig, sich darüber Gedanken zu machen, wie viele Tonnen man darin unterbringen möchte und welche Box am besten zum Baustil des Hauses passt.

Für Käufer ist es außerdem von großer Bedeutung, darauf zu achten, dass die Qualität stimmt: Da eine Mülltonnenverkleidung eine Anschaffung für mehrere Jahre oder gar Jahrzehnte sein sollte, sind Robustheit und eine gute Verarbeitung ein Muss.

Die wichtigsten Aspekte für die Auswahl einer Mülltonnenverkleidung

Beim Kauf einer Mülltonnenbox sollten keine Kompromisse eingegangen werden: Da die Box ständig der Witterung ausgesetzt ist, sollte sie gegenüber Regen, Kälte, Schnee und Sonne resistent sein. Eine wichtige Überlegung ist in diesem Zusammenhang der Standort. Es macht durchaus einen Unterschied, ob die Mülltonnenbox im Boden verankert werden oder frei auf einer Fläche stehen soll. Unter Umständen muss dafür also zusätzliches Befestigungszubehör, wie Dübel und Schrauben, gekauft werden.

Entschieden werden muss außerdem, ob die Mülltonnenbox von mehreren Seiten oder nur von der Frontseite zugänglich sein sollen. Bei einer Box mit Frontöffnung ist an der Vorderseite eine aufklappbare Tür installiert, während andere Bauarten zu mehreren Seiten hin hin geöffnet werden können.

Das richtige Material auswählen

Möchte man eine Mülltonnenbox kaufen, sollte die Auswahl des richtigen Materials wohlüberlegt sein. Einerseits muss die Box natürlich robust und langlebig sein, andererseits sollte sie auch zur Gestaltung der Umgebung passen. Für einen typischen Neubau bieten sich vor allem Mülltonnenboxen aus Metall an: Edelstahl oder Aluminium sind nicht nur rostfrei, sondern auch pflegeleicht und äußerst widerstandsfähig.

Wer sich ein natürlicheres Erscheinungsbild wünscht, ist dagegen mit einer Mülltonnenbox aus Holz gut beraten. Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, dass diese von Zeit zu Zeit eine gewisse Wartung und Pflege benötigen. Da Holz ein natürliches Material ist, das sich durch den Einfluss der Witterung mit der Zeit abnutzt, ist es fast unvermeidlich, dieses hin und wieder neu zu lackieren. Dafür wirken Mülltonnenboxen aus Holz auch sehr hochwertig und edel.

Mülltonnenboxen aus Kunststoff stellen die günstigste Variante dar, zeigen aber oft bereits nach wenigen Jahren erste Abnutzungserscheinungen. Daher sind sie meist keine langfristige Lösung, wenn sie ständig der Witterung ausgesetzt sind. Für einen überdachten Bereich können Kunststoff-Mülltonnenbox jedoch eine rentable Investition darstellen.

Fenstereinbau leicht gemacht – Anleitung für Anfänger und Fortgeschrittene

Beim Fenstereinbau muss nicht immer gleich der Fachmann ran. Wer über etwas handwerkliches Geschick verfügt kann den Einbau auch unter Eigenregie ausführen. Hier müssen allerdings einige Sachen beachtet werden, um Schäden am Fenster zu vermeiden.

Vorbereitung

Bevor es an den eigentlichen Einbau geht sollten einige elementare Dinge bedacht werden. Zuerst sollte geprüft werden, ob man alle für den Fenstereinbau benötigten Werkzeuge griffbereit hat. Das erspart im Nachhinein Nerven, Ärger und vorallem Zeit. Zudem sollte man die Laibung begutachten und auf die Flächenbeschaffenheit achten. Diese muss unbedingt glatt und staubfrei sein, damit im späteren Verlauf das Dichtband optimal halten kann.

Des Weiteren sollte man nochmal genau abmessen: Passen die Laibungsöffnungen zum Fenster? Sind die Maße gleich? Im Notfall lieber dreimal nachmessen, damit es am Ende keine bösen Überraschungen gibt. Eine Auswahl an hochwertigen Fenstern findet man beispielsweise auf http://www.fensterhandel.de/fenster/ Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind kann es so langsam an die Montage gehen. Empfehlenswert ist mindesteins ein weiterer Helfer.

Die Fenster vorbereiten

Entfernen sie vor der Monatge die Folien vom Fensterrahmen. Eine Entfernung nach dem Einbau ist meist etwas verzwickt, sodass dies bereits im Vorfeld passieren sollte. Die Folien auf der Glasoberfläche können allerdings erstmal an Ort und Stelle verweilen. Danach folgt die Monate der Fenstergriffe am Fensterflügel und die Aushängung des Flügels mittels Sicherungsstift per Schraubenzieher.

Einsetzen des Rahmens

In diesem Schritt kommen wir zum Einsetzen des Fensterrahmens. Hier benötigt man eine Wasserwaage, sowie eventuell mitgelieferte Unterlegscheiben um Unebenheiten auszugleichen. Diesen Vorgang sollte man zusammen mit einem Helfer durchführen. Im Anschluss befestigen sie das Dichtungsband am Rahmen und prüfen mit der Wasserwaage die Positionierung.

Rahmen verschrauben

Wenn der Rahmen eingesetzt ist und alles seine Richtigkeit hat kann dieser nun verschraubt werden. Bohren sie mit einer Bohrmaschine die Löcher behutsam vor. Je nach Untergrund kann es hier zur Splitterlösung kommen. In diesem Fall empfiehlt es sich Rahmendübel zu nutzen. Sobald die Löcher vorgebohrt sind kann man mit der Verschraubung anfangen und den Rahmen mit dem Mauerwerk zu befestigen.

Zwischenräume abdichten

Der Rahmen ist jetzt fest verschraubt, sodass man im nächsten Schritt mit der Abdichtung der Zwischenräume beginnen kann. Hierzu wählt man am Besten einen hochwertigen Montageschaum und schäumt damit den Hohlraum zwischen Rahmen und Mauer aus. Mit der Dosierung sollte man es allerdings nicht übertreiben, da der Schaum noch etwas aufquillen wird. In diesem Fall ist weniger mehr. Die entstandene Fuge kann ganz normal verfugt werden oder mit einer entsprechenden Folie überklebt werden.

Fast geschafft: Flügel einhängen und ausrichten

Im letzten Schritt wird nun der Fensterflügel in den Rahmen eingehängt und ausgerichtet. Auch hier sollten sie sich Hilfe von einer weiteren Person holen. Prüfen sie nun, ob sich der Flügel gut öffnen und schließen lässt. Sollte das nicht der Fall sein justieren sie den Fensterflügel gegebenfalls nochmal nach.

Veröffentlicht in DIY

Richtig tapezieren – Planen und passend kombinieren

Tapetenreste sind ein Hit beim Neugestalten von Wohnräumen. Aber um Wände eines Raumes komplett damit zu tapezieren, muss genau auf die richtige Rollenanzahl geachtet werden. Auch bei den Materialqualitäten sollte vorher geplant werden, was sich für welches Zimmer am besten eignet.

Tapete aussuchen – aber welche?

Nach Materialien gibt es derzeit auf dem Markt fünf Grundsorten. Papier ist umweltfreundlich, aber wenig strapazierfähig. In Raufaser sind Holzfasern eingearbeitet, die nach Belieben ein späteres Überstreichen dieser Tapete erlauben. Eine haptische Struktur entsteht, wenn auf einer Papiertapete eine aufgeschäumte Schicht aufgebracht ist. Tapeten aus Vinyl oder Kompaktvinyl sind beschichtet und dadurch selbst in Feuchträumen wasserresistent und scheuerbeständig.

Bei Tapeten aus Vlies sitzt auf der Tapete ein einseitig imprägniertes Trägermaterial, das sich durch simple Tapeziermöglichkeit und hohe Stabilität auszeichnet. Besondere Produkteigenschaften sind durch Symbole gekennzeichnet. So bedeuten mehrere Wellenlinien gute Abwaschbarkeit, eine Bürste darunter, dass diese Tapete abgescheuert werden darf. Mit halben, ganzen oder doppelten Sonnensymbolen bzw. einem Plus im Kreis wird die Stärke der Lichtbeständigkeit gekennzeichnet.

Ein Pfeil, ein Balken und mehrere Pfeile von beiden Seiten zeigen, mit welchem Musteranschluss bzw. Versatz gearbeitet werden muss. Neben der weiteren Symbolik mit Spachtel, Pfeil und Balken oder geknicktem dünnen Balken beschreiben die Hersteller, wie sich die jeweilige Tapete später wieder entfernen lässt. Hier gibt es die drei Qualitäten Nass (mit Spachtel), spaltbar (mit dünnem Doppelbalken) oder trocken (mit geknicktem dünnem Doppelbalken).

Tapetenrollen richtig berechnen

Um herauszufinden, wieviel von den Tapeten bei TAPETENMAX® und von anderen Herstellern benötigt wird, muss der Raum ausgemessen werden. Breite, Länge und Höhe des Raumes minus Fenster und Türen werden dafür durch Fünf geteilt. Bei schlichten Tapeten entstehen etwa zehn Prozent Verschnitt, bei Mustern 15 bis 20 Prozent.

Schritt für Schritt richtig tapezieren

  • Schritt Eins: Wand vorbereiten

Alte Tapete wird entfernt. Unebenheiten, Löcher und Risse werden ausgebessert.

  • Schritt Zwei: Raum für das Tapezieren vorbereiten

Das Fenster im Raum wird geschlossen, die Raumtemperatur am besten bei abgeschalteter Heizung heruntergeregelt. Der Tapeziertisch wird aufgestellt, der Kleister nach Packungsvorschrift (besser etwas dicker) angerührt.

  • Schritt Drei: Bahn einkleistern

Mit einem breiten, weichborstigen Pinsel oder dem Kleistergerät wird die erste Tapetenbahn eingekleistert. Je dicker der Kleister, desto dünner wird er bis an die Ränder aufgetragen.

  • Schritt Vier: Tapetenrichtung für die weiteren Bahnen ausloten

Die Bahnen werden mit einem Lot oder der Wasserwaage vertikal ausgelotet. Danach richtet sich der Verlauf aller weiteren Tapetenbahnen.

  • Schritt Fünf: Angeklebte Tapete nachbehandeln

Zum Schluss werden die oberen Ränder mit der Tapetenbürste fest an der Wand angedrückt, die ganze Tapete nach unten glattgestrichen. Kleckse auf der Tapete sollten noch feucht entfernt werden. Falten glätten sich normalerweise beim Trocknen über Nacht.

Fazit

Tapezieren bietet vielseitige Möglichkeiten zur Wandgestaltung. Doch ein guter Plan und ordentliche Vorbereitung sind das A und O für ein optimales Ergebnis. Schritt für Schritt lassen sich jedwede Materialien und Muster lückenlos auf der Wand befestigen.

Veröffentlicht in DIY

Wärmepumpentrockner richtig installieren – Schritt für Schritt erklärt

Wärmepumpentrockner sind eine Alternative zu anderen Trocknerausführungen, weil sie ohne Abluftschlauch arbeiten. Somit ist der Betrieb in jedem Raum möglich, in dem es einen Stromanschluss gibt. Die Installation ist simpel, sollte aber für gute Sicherheit ordentlich vorbereitet und ausgeführt werden.

wärmepumpentrockner anschließen

Die Raumumgebung am Aufstellort

Als Aufstellort sollte ein Raum gewählt werden, der einen Stromanschluss möglichst leicht zugänglich und nah am Wärmepumpentrockner hat. Beim Betrieb in Feuchträumen ist eine feuchtraumgeeignete Steckdose unbedingte Voraussetzung für die sichere Verwendung. Ansonsten muss wegen der geringen Betriebslautstärke nichts beachtet werden. Denn weder Nachbarn noch Mitbewohner in angrenzenden Räumen werden vom Trocknergeräusch gestört.

Natürlich braucht das Gerät einen ebenen Untergrund und ein gut erreichbares Abflusssystem. Als solches ist bereits ein Waschbecken geeignet. Weder muss ein Tank mit dem Kondenswasser geleert werden, noch ist eine Raumöffnung für den Trocknerschlauch nötig. Damit und mit dem energieeffizienten Betrieb sind Wärmepumpentrockner eine moderne Alternative bei gleichzeitig geringem Platzbedarf. Dennoch muss gewährleistet sein, dass zur Wartung und Reinigung um das Gerät herum genügend Bewegungsfreiheit für den Anwender bleibt.

Spar- und Hygieneaspekte zum Wärmepumpentrockner

Eine Besonderheit beim Wärmepumpentrockner ist sein Mehrwert für die Hygiene im Aufstellraum. Staub und Schmutz werden beim Trocknen mit dieser Technologie nicht an die Umgebungsluft abgegeben. Vielmehr fließen diese zusammen mit dem Kondenswasser in das Abflusssystem. Die Partikel bleiben dabei sicher im Wasser gebunden. Vor allem Allergiker profitieren von dieser sauberen Raumluft. Aber auch für jeden anderen Bewohner ist eine hygienische Umgebungsluft wohltuend.

Eine zweite Besonderheit ist das Funktionsprinzip eines Wärmepumpentrockners. Die erzeugte Wärme in der Abluft wird für das Trocknen der Wäsche nochmals genutzt. Dadurch lässt sich viel Strom im Vergleich zu anderen Trocknervarianten sparen. Noch detaillierter sind die Aspekte bei https://www.trocknerland.com/waermepumpentrockner/faq/ beschrieben. Hier wird auch auf die dritte Besonderheit eingegangen: Wärmepumpentrockner arbeiten selbstreinigend. Es muss also kein Flusensieb nach jedem Trocknen gereinigt werden.

Installation Schritt für Schritt

  • Vor dem Betrieb wird der ausgepackte Wärmepumpentrockner unten gerade ausgerichtet. Dazu befinden sich eingelassene Schrauben an den Gerätefüßen.
  • Der Abflussschlauch wird an das vorhandene Abflusssystem angeschlossen. Je nach Raumvoraussetzungen kann dafür ein zusätzlicher Abflussabzweig installiert werden.
  • In nächsten Schritt wird das Gerätekabel an der Steckdose angeschlossen. Achtung: Für beste Betriebssicherheit sollte statt einer Mehrfachsteckdose besser eine eigene Steckdose nur für den Wärmepumpentrockner verwendet werden.
  • Beim ersten Betrieb sollte die Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Kriterien für einwandfreie Arbeit sind ein ruhiger Lauf und eine geringe Betriebslautstärke. Bei Bedarf kann der Stand nochmals an den Schrauben unten nachkorrigiert werden – allerdings leichter im unbeladenen Zustand.

Fazit

Wärmepumpentrockner arbeiten leise, energiesparend und selbstreinigend. Sie können in jedem Raum leicht installiert werden. Die Installation lässt sich in wenigen Schritten vornehmen. Bei aller Einfachheit sollte aber auf eine sichere Einsatzumgebung geachtet werden, um ein Verletzungsrisiko zu vermeiden und eventuellen Gerätedefekten vorzubeugen.

Veröffentlicht in DIY

Einhandkettensäge – Leichtmodell für den flexiblen Einsatz in Hof und Garten

Nicht mit einer Hand, sondern durch nur eine Person wird die Einhandkettensäge bedient. Ansonsten entspricht sie in Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten einer Kettensäge mit Benzinmotor, Elektroantrieb oder Akku. In diesem Artikel erklären wir alles Wissenswerte zum Thema.

Funktionsweise und Verwendungsbereiche für Einhandkettensägen

Über einen kräftigen Motor wird ein Kettenschwert mit einer umlaufenden Sägekette angetrieben. Der Anwender greift mit einer Hand oben um den Griff und übt mit der zweiten Hand bedingt etwas Druck aus. Dadurch sägt sich das Gerät durch Stämme, Äste oder Brennholz, durch die Zweige von Hecken und andere hölzerne Baustoffe. Die Schnittgeschwindigkeit kann passend zum Material höher oder geringer gewählt werden.

Die mögliche Dicke zum Zersägen ist außerdem von der Länge des Schwertes abhängig. Wie flexibel eine Einhandkettensäge verwendet werden kann, bestimmt auch die Antriebsart. So ist ein Benzinmotor am leistungsstärksten, eine Akku Einhandsäge dafür leichter und vor allem beim Stutzen von Hecken und Bäumen unschlagbar wendig.

Eingeschränkt im Wendekreis, aber bei längeren Sägearbeiten optimal, ist eine Elektro Einhandkettensäge. Mit ihr lässt sich vor allem Brennholz unterschiedlicher Dicke gut durchtrennen. Die Motoren sind für stundenlange Strapazen mit einem Überhitzungsschutz ausgestattet.

Bedienung und Sicherheit von Einhandkettensägen

Der Motor einer Einhandkettensäge wird über eine Starttaste oder einen Seilzug gestartet. Bremse und Sicherungshebel werden zum Schutz vor einem Sofortstart üblicherweise gleichzeitig betätigt. Bei Benzinmodellen muss vor dem Einsatz der Kraftstoff in den Tank gefüllt werden. Elektromodelle werden am Stromnetz verkabelt, Akkumodelle mit geladenem Akku gestartet. Bei der Bedienung aller Gerätetypen sind stets diese Sicherheitshinweise zu beachten:

  • Schutzkleidung tragen (Sicherheitsschuhe, schnittfeste Handschuhe, Sicherheitsbrille)
  • Bei jedem Abschalten die Bremse aktivieren (Schutz vor versehentlichem Selbstanlaufen)
  • Zur Lagerung Schutzkappe über das Kettenschwert ziehen
  • Bei Baumarbeiten Eigensicherung durch Anketten und Anseilen gewährleisten
  • Arbeit mit der Einhandkettensäge ohne Kettensägeschein nur innerhalb des eigenen privaten Grundstücks zulässig

Auswahlkriterien für das optimale Modell

Für viele leichte Sägearbeiten in Hof und Garten ist eine Akku Einhandsäge ideal. Sie arbeitet leise und wendig, wenn auch nicht besonders leistungsstark. Immerhin ist sie einer Heckenschere weit überlegen und kann auch zum Stutzen von Zweigen und Ästen an Bäumen verwendet werden. Mit Ersatzakku lässt sie sich auch in Freibereichen ohne verfügbaren Stromanschluss problemlos verwenden.

Die Elektro Einhandkettensäge erfordert für den sicheren Einsatz gute Aufmerksamkeit auch hinsichtlich des Kabels. Sie arbeitet leise und ausdauernd, da die gleiche Strommenge über den Netzanschluss stundenlang verfügbar bleibt. Die besten Elektromodelle erlauben auch das Durchsägen von dickem Brennholz. Wendig, unschlagbar leistungsstark und auch bei Forstarbeiten im Einsatz sind Benzin Einhandkettensägen.

Allerdings sind die Powerpakete laut und produzieren Abgase. Gleichzeitig sind sie sehr schwer und deshalb nur für wirklich schwere Fäll- und Sägearbeiten empfehlenswert. Ebenso gehört etwas mehr Wartungsaufwand dazu, um lange Freude an diesem Gerätetyp zu haben.

Fazit

Einhandkettensägen sind auch im privaten Einsatz im Garten immer beliebter. Bei der Auswahl sollten aber Anschlussarten, nötige Leistung und Sicherheit verglichen werden. Für den Einsatz gelten gründliche Sicherheitsvorbereitungen, um ein Verletzungsrisiko zu minimieren.

Zirkulationspumpen im Test – Warmwasser sofort nach dem Aufdrehen

Bei vielen zentralen Warmwasseranlagen kommt es hin und wieder mal vor, dass das Wasser eine bestimmte Zeit benötigt, um die passende Temperatur zu erreichen. Eine passende Zirkulationspumpe schafft für dieses Problem Abhilfe. In diesem Ratgeber Artikel erfahren sie alles Wissenswerte zum Thema, sowie einige Tipps und Tricks.

zirkulationspumpe

Was ist eine Zirkulationspumpe?

Bei der Zirkulationspumpe handelt es sich um eine Pumpe, die elektrisch angetrieben wird. Ihre Aufgabe besteht in der Umwälzung des bereits erwärmten Trinkwassers. Infolgedessen wird sichergestellt, dass gleich nach dem Aufdrehen des Wasserhahns warmes Wasser fließt. Ohne eine passende Zirkulationspumpe würde zunächst nur kaltes Wasser fließen.

Funktionsweise

Um kaltes Wasser nach dem Aufdrehen aus dem Weg zu gehen, ist also die Installation einer Zirkulationspumpe erforderlich. Dadurch entsteht ein Kreislauf, der im Warmwasserspeicher beginnt und zunächst durch einen Wassererwärmer führt. Dort angekommen fließt das erwärmte Wasser direkt in die einzelnen Verbraucherstellen wie zum Beispiel einem Duschanschluss. Anschließend fließt das Wasser wieder zurück in den Warmwasserspeicher.

Genau hier beginnt die Zirkulationspumpe zu arbeiten. Sie wälzt das Wasser um, damit die Wärme nicht verloren geht. Aufgrund der Zirkulation gelangt man schneller zu warmen Wasser. Gerade größere Gebäude besitzen oftmals mehrere Zirkulationsstränge. Je nach Situation können einzelne als auch eine Kombination aus mehreren Pumpen zum Einsatz kommen. Um dies umzusetzen, muss das komplette System hydraulisch abgeglichen sein.

Wie auch bei Heizungsanlagen kann es bei Zirkulationssystemen zu Problemen kommen. Leitungen, die einen geringen Strömungswiderstand besitzen, können einen Durchfluss aufweisen. Demzufolge kann die Zirkulation an manchen Stellen zu schwach sein und erfordert extra Pumpen, um das Wasser beim Aufdrehen des Wasserhahns warm zu halten.

Ermittlung der richtigen Temperatur

Um die Zirkulation zu optimieren, sollte die Temperatur richtig eingestellt werden. Hierzu empfiehlt sich ein gutes Mittelmaß. Die Temperatur sollte nicht zu kalt aber auch nicht zu heiß sein. Gerade bei geringen Temperaturen besteht die Gefahr, dass sich sogenannte Legionellen-Bakterien vermehren. Die Wassertemperatur im Speicher sollte nicht unter 60 Grad liegen.

Es ist nicht notwendig die Zirkulationsleitung den ganzen Tag über mit viel Leistung zu betreiben. Mithilfe einer Zeitschaltuhr lässt sich die Temperatur steuern. Dadurch vermeidet man hohe Vorlauftemperaturen. Erreicht das zurückfließende Wasser eine bestimmte Temperatur, schaltet sich die Pumpe dementsprechend ein. Bei fehlender Wärmedämmung kann es passieren, dass einige Stellen im System nicht die gewünschte Temperatur erreichen. Dies wird vor allem bei der Rückführung des Wassers deutlich.

Energieverbrauch bei einer Zirkulationspumpe

Zirkulationspumpen benötigen beim Verrichten ihrer Arbeit elektrische Energie. In Einfamilienhäusern bewegt sich der Energieverbrauch zwischen 10 und 30 Watt. Modelle aus vergangenen Zeiten können mehr Leistung beanspruchen, da sie eine höhere Zirkulation besitzen. Der Austausch gegen ein aktuelles Modell kann die entstandenen Kosten abdecken. Neue Modelle besitzen oft einen integrierten Thermostat, welcher die Pumpe nach dem Erreichen einer bestimmten Temperatur automatisch abschaltet.

Vor allem an Sommertagen herrschen warme Bedingungen. Zirkulationsleitungen können das Wasser unnötig erhitzen. Der Verlust an Wärme ist jedoch abhängig von der Isolation der Leitungen, der Umgebungstemperatur oder der Temperatur des Warmwassers.

Regelung durch eine Zeitschaltuhr

Mithilfe einer Zeitschaltuhr kann die Heizungsanlage so programmiert werden, dass sich die Pumpe morgens, mittags oder abends von alleine deaktiviert. Die Tageszeiten sind meistens die Zeiten, an denen der Verbrauch an Wasser erhöht wird. Beispielsweise benötigen viele eine Dusche vor der Arbeit oder wollen sich am Abend etwas zu Essen kochen.

Ein Vorteil bei der Verwendung einer Zeitschaltuhr sind die Einsparung an hohen Energiekosten. Nichtsdestotrotz sollte darauf geachtet werden, dass sich die Temperatur nicht unter 60 Grad bewegt. Folge wären sonst die Vermehrung beziehungsweise die Entstehung von Bakterien und Keimen. Beim Kauf ist auf die Leistung der Pumpe zu achten, die sich von Haushalt zu Haushalt unterscheiden kann.

Zirkulationspumpen sind wichtig für die Hygiene beim Trinkwasser

Trinkwasser wird am meisten in den privaten Haushalten genutzt. Aus diesem Grund unterliegt es strengen Kontrollen. Aufgrund längerer Stillstände kann es zur Verkeimung kommen. Die entstehenden Keime beziehungsweise Bakterien können schädlich für die Gesundheit sein. Ein Beispiel sind Legionellen. Sie vermehren sich extrem schnell in stehend warmen Wasser. Die Einatmung von Bakterien können Atemwegserkrankungen hervorbringen.

Durch die Zirkulationspumpen wird deren Vermehrung vermieden, da sie das Wasser ständig umwälzen und somit in Bewegung halten. die Pumpen sorgen nicht nur für schnelles warmes Wasser, sondern schützen auch vor Keime und Bakterien.