Holz lackieren und lasieren: In wenigen Schritten zum neuen Möbelstück

DIY – der neue Trend, der dafür gesorgt hat, dass der Shabby Chic bzw. der französische Landhausstil wieder salonfähig ist. Sie haben auf dem Flohmarkt einen Schrank gefunden der Ihnen gefällt oder haben ein ganz besonderes Erbstück, die Farbe passt aber nicht zur aktuellen Einrichtung? Kein Problem, mit etwas handwerklichem Geschick können Sie das Holz selber lasieren oder lackieren.

Holzschrank lasieren/lackieren – die vorbereitenden Tätigkeiten

Bevor Sie das Holz eines Schrankes neu lasieren oder lackieren können, muss erst die alte Farbe bis auf die Holzmaserung entfernt werden. Hierfür hat man mehr Möglichkeiten. Die gesündeste, aber auch anstrengendste Variante ist es die Farbreste mit feinem Schleifpapier zu entfernen. Alternativ können Sie den Holzschrank aber auch abbeizen oder ablaugen.

Nach dem der Holzschrank von der alten Farbe befreit ist, muss er gründlich gereinigt werden. Entfernen Sie hierfür mit einem Handfeger den groben Schmutz, bevor Sie den feinen Staub mit einem Staubsauger absaugen. Im letzten Schritt wird der Schrank mit einem feuchten Lappen abgewischt. Warten Sie bis das Holz komplett trocken ist. Erst danach kann die Lasur oder der Lack aufgebracht werden.

Holzschrank: das Aufbringen der Lasur

Bevor Sie Ihren Holzschrank lasieren, sollten Sie die Umgebung gut abdecken, um Verfärbungen zu vermeiden. Nehmen Sie mit dem Pinsel nur wenig Lasur auf und streichen Sie den Schrank in der Richtung der Holzmaserung. Wichtig, achten Sie darauf, dass Sie zu viel Lasur gleich entfernen, da es sonst unschöne Laufnasen gibt.

Tipp: Die Holzoberfläche ist trotz Lasur immer noch etwas rau, warum man diese mit einem feinen Schleifpapier abschleifen sollte. Dafür muss die Lasur aber komplett getrocknet sein. Der Vorgang des Abschleifens wird nach jedem Aufbringen der Lasur durchgeführt. Durch das Abschleifen bekommt die Oberfläche den für den Shabby Chic typischen USED-Look. Damit die natürliche Struktur des Holzes gut zur Geltung kommt, kann der Schrank noch geölt oder gewachst werden.

Wissenswertes: Trotzdem, dass in der heutigen Zeit nur auf Wasser basierende Lasuren verkauft werden dürfen, solltest du den Schrank gut auslüften lassen, bevor du diesen in Wohnräumen aufstellst.

Tipp: Die Lasur von Holz-Gartenmöbeln muss regelmäßig immer wiederholt werden, damit der in der Fabrik aufgebrachte Schutz erhalten bleibt. Vernachlässigen Sie die Lasur, laufen Sie Gefahr, dass Ihre Holzgartenmöbel zu schimmeln beginnen.

Holzschrank lackieren unsere Tricks und Tipps

  • Bevor Sie einen Holzschrank lackieren können, benötigen Sie natürlich den passenden Lack. Achten Sie darauf, Sie Ihrer Gesundheit zuliebe, nur einen auf Wasser basierenden Lack kaufen. Dazu sollten Sie gleich die passenden Pinsel kaufen, die zum Aufbringen von Lack geeignet sind.
  • Entfernen Sie alle Schubladen und demontieren Sie alle Türen. Im ersten Schritt werden alle separaten Einzelteile lackiert, bevor die Seitenteile des Schranks bearbeitet werden.
  • Ersäufen sie dabei den Pinsel nicht im Lack und lackieren Sie den Schrank Stück für Stück. Um aufwendig gefräste Muster zu lackieren, sollten Sie einen schmalen kleinen Pinsel verwenden. So oder so, zu viel Lack, muss immer sofort entfernt werden, damit keine unschöne Laufnasen zu sehen sind.
  • Bevor Sie den Holzschrank wieder zusammensetzen müssen sie darauf achten, dass alle Teile gut getrocknet sind.
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Ausgerutscht und hingeschlagen – Das leidige Thema „Winterpflicht“

Wenn die Straßen frühmorgens tief verschneit sind, ist der Hauseigentümer oder Mieter, der an die rechtzeitige Beschaffung von Räum- und Streugeräten gedacht hat, bestens vorbereitet. Ein Glätteunfall, am Gehweg vor der eigenen Liegenschaft, kann einen teuren Rechtsstreit nach sich ziehen. Ob und wie viel Muskelkraft bei der Räumung eingesetzt wird, hängt von der Größe und Neigung des Grundstücks ab.

Es ist wenig sinnvoll, die Schneeberge von einer Seite zur anderen zu schaufeln, vor allem, wenn dadurch der öffentliche Verkehr behindert wird. Säuberung, Abtransport und Streuung verlangen oftmals nach maschineller Unterstützung.

Elektroschneefräse – umweltfreundlich, leise

Das handgeführte Gerät wird über ein Kabel mit Strom versorgt. Neue Geräte laufen im Akkubetrieb. Eine Frästrommel oder ein Schleuderrad führt den Schnee nach oben, um ihn seitlich auszuwerfen. Gartenwege, Auffahrten, Flachdächer mit Schneeauflagen bis zu 25 cm und glattem Untergrund, lassen sich damit perfekt reinigen.

Benzinschneefräse – leistungsstark, preiswert

Frässchnecke oder Räumpaddel befördern hier höhere Schneeauflagen aus dem Weg. Kies-, Stein-, Grasflächen sind für diese Fräsenart kein Problem. Eine automatische Bodenberührung wie beim Elektromodell findet hier nicht statt. Stattdessen passen sich die einstellbaren Gleitkufen an den Untergrund an. Abhängig von der Arbeitsfläche, stehen verschiedene Motorstärken und Spurbreiten zur Auswahl.

Schneeschild – sinnvolle Nachrüstung

Ein Balkenrasenmäher, der Rasentraktor, der Aufsitzmäher, der Geländewagen, alle lassen sich mit einem Anbauschild ausstatten. Bei der Nutzung muss der Boden allerdings glatt sein. Das Gerät räumt sonst, trotz Gummischürfleiste und gefedertem Rückstellmechanismus, Steine und Gras mit weg.

Schneekehrmaschine – Vorbereitung auf den Streuvorgang

Komplettreinigung von Gehweg und Auffahrt ohne lästige Rückenschmerzen. Elektrisch oder benzinbetrieben verhindert sie, nach der Schneeräumung, die eventuelle Glatteisbildung. Kombigeräte aus Fräse und Besen vereinfachen die Sache noch weiter.

Handschubstreuer – eine runde Sache

Rasches Arbeiten bei tiefen Außentemperaturen. Mit diesem Gerät ist das möglich. Zumeist aus Edelstahl hergestellt, fasst es große Streugutmengen (Kies, Sand, Splitt, Salz). Eine Schleuder verteilt das Material in weitem Bogen, je nach gewählter Streubreite und -stärke. Anhängestreuer lassen sich am Aufsitzmäher oder Pkw montieren.

Schneeschieber, Straßenbesen und Co.

Für kleine Liegenschaften, wenn die Schneeräumung keinem Zeitdruck unterliegt, bieten sich Haushaltsgeräte in guter Qualität an. Der Schneeschieber aus Aluminium beseitigt Auflagen bis zu 5 cm. Alles ohne großen Kraftaufwand. Die Schneeschaufel, sie ist zerleg- und klappbar zu haben, hilft gegen entstehende Schneeberge ebenso, wie beim Ausschaufeln eines stecken gebliebenen Fahrzeugs. Durch die langen, harten Borsten des Schneebesens wird anschließend auch noch die letzte Pflasterfuge sauber.

Laminat verlegen leicht gemacht!

Der Laminatboden zählt mit zu den beliebtesten Bodenbelägen. Und dies nicht ohne Grund: Denn Laminat ist nicht nur besonders robust, sondern auch extrem pflegeleicht. Demnach eignet sich dieser Belag auch durchaus für Haushalte mit Kindern oder Tieren. Laminat ist zudem besonders langlebig – und bei der Anschaffung auch verhältnismäßig günstig. Für die Verlegung des Laminats muss jedoch keineswegs ein Fachmann hinzugerufen werden. Denn mit ein paar Tipps und Tricks kann jeder Hobbyhandwerker diesen Bodenbelag sicher und effektiv verarbeiten.

Die richtige Auswahl treffen

Grundsätzlich können sich Kunden zwischen zwei grundlegenden Verlegearten entscheiden: Die beliebteste und einfachste Methode für das Verlegen von Laminat ist das „Klick-System“. Hierbei werden die einzelnen Paneelen ganz einfach miteinander verbunden („verklickt“) und bekommen somit einen perfekten Halt. Bei dieser Methode muss keinerlei Klebstoff zum Einsatz kommen!
Bei der zweiten Varianten – der älteren Methode – werden die einzelnen Paneelen mit speziellem Leim versehen, der den Verbund der einzelnen Glieder zueinander sichert.

Diese Methode ist deutlich zeitintensiver und auch die Nutzung der Laminatfläche kann erst nach der vollständigen Trocknung erfolgen. Neben der Verlegeart können die Kunden auch zwischen unterschiedlichen Designs und Dekoren auswählen. Neben verschiedenen Farbgestaltungen der Beläge weisen die unterschiedlichen Laminatböden auch spezielle Faserungen auf. So lässt sich für jeden Bedarf der passende Laminatboden finden.

Den Fußboden vorbereiten

Um den Laminatboden verlegen zu können muss der Fußboden absolut eben sein. Dieser Zustand lässt sich ganz leicht mit der Wasserwaage austesten – wobei sich kleine Unebenheiten ganz einfach mit Spachtelmasse beheben lässt. Je nach Bedarf kann unterhalb der Laminatfläche auch zusätzlich noch eine Schalldämmung verlegt werden. Dabei handelt es sich um eine kunststoffartige Folie, die zwischen den Fußboden und dem Laminat eingefügt wird. Diese vermindert bzw. „dämmt“ die Übertragung von Laufgeräuschen.

Die Schalldämmung wird vor allem in mehrstöckigen Gebäuden eingesetzt um die unteren Bewohner vor den unangenehmen Laufgeräuschen zu schützen. Das Verlegen der Paneelen versteht sich nun von selbst: Vorab muss eine Reihe Laminatpaneelen als Ausgangsposition verlegt werden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass zwischen den Wänden und dem Laminat ein kleiner Zwischenraum bestehen bleibt. Dieser schützt den Belag nicht nur vor zu viel Spannung, sondern lässt auch den Wänden ausreichend Möglichkeiten zum „Atmen“.

Bei diesen Arbeiten können spezielle Platzhalter eingesetzt werden, die sich zwischen Paneele und Wand klemmen lassen. Die letzte Paneele der ersten Reihe muss dann der länge nach zugeschnitten werden – hierfür eignet sich am besten eine klassische Stichsäge mit feinem Holzblatt. Das durch das Sägen entstehende Reststück wird dann in der nächsten Reihe als Anfangsstück genutzt. So wird erreicht, dass die Verlegung der Schnittstellen immer flexibel erfolgt.

Abschlussleisten setzen

Mit dem Verlegen der letzten Laminatpaneele ist der Fußboden vorerst fertig. Und doch gibt es noch eine weitere Möglichkeit wie sich der neue Laminatboden noch besser in Szene setzen lässt: Mit passenden Abschlussleisten. Diese sorgen nicht nur für einen bündigen Übergang zwischen Fußboden und Wänden, sondern überdecken auch die oftmals unschönen Schnittstellen der letzten bzw. ersten Paneelen. Die Leisten können natürlich auch in unterschiedlichen Farben und Designs erworben werden und sich dem Laminat somit perfekt anpassen.

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Mit dem passenden Trockenbau zur perfekten Wohnung

Ein eigenes Zuhause ist der Traum vieler Erwachsener. Grundsätzlich können die Interessenten dabei zwischen dem Erwerb einer fertiggestellten Immobilien oder einem kompletten Neubau auswählen. Der Bau einer Immobilie ist mit vielen unterschiedlichen Aufgabenbereichen behaftet, die in der Regel von einem professionellen Bauunternehmen ausgeführt werden.

Denn nur so kann sichergestellt werden, dass alle Arbeiten zuverlässig und absolut professionell erledigt werden. Neben dem Aushub der Baugrube und dem Setzen des Rohbaus spielt beim Hausbau auch der Trockenbau einer sehr bedeutsame Rolle. Welche Grundlagen hierfür geschaffen werden müssen und welche Dinge es hierbei zu beachten gibt wird nun im Folgenden näher erläutert.

Wichtige Voraussetzungen für den Trockenbau

Das Projekt „Hausbau“ läuft in der Regel nach einem strikten Schema ab – denn die einen Arbeiten stellen immer die Grundlage für die kommenden Tätigkeiten dar! Um mit dem Trockenbau beginnen zu können muss der gewünschte Rohbau komplett fertig gestellt sein. Neben den Verputzerarbeiten muss daher auch die Stromversorgung (wie Steckdosenanlagen, Lampenanschlüsse, etc.) abgeschlossen sein. Denn nur so können die fertiggestellten Mauern mit Trockenbauwänden versehen werden, die dann die Grundlage für die weiteren Malerarbeiten legen.

Der Trockenbau bringt Individualität und Charisma

Während der Rohbau einer Immobilie die grobe Raumverteilung langfristig vorgibt lassen sich mit dem Trockenbau ganz individuelle Facetten und Bereiche in den einzelnen Räumlichkeiten festlegen. Durch den Trockenbau werden nicht nur bestehende Wände verdeckt, sondern können auch Zwischenwände oder besondere Absätze geschaffen werden. Auf diese Weise ist es möglich, dass der Wohnbereich ganz individuelle Charakterzüge erhält, die sich später in einer besonderen Gemütlichkeit der Wohnung ausdrücken.

Das richtige Material für eine optimale Arbeit

Um den Trockenbau professionell ausführen zu können müssen unterschiedliche Materialien vorrätig sein. Neben den sogenannten Führungsschienen werden auch zahlreiche Schrauben benötigt. Diese werden dann für die Fixierung der einzelnen Trockenbauwände verwendet. Je nach Wohnraum kann hierbei zwischen unterschiedlichen Ausführungen unterschieden werden: Während für klassische Wohnräume gängige Trockenbauplatten verwendet werden sollten in Feuchträumen (wie zum Beispiel dem Badezimmer) spezielle Feuchtraumplatten genutzt werden. Diese weisen eine besondere Beschichtung auf, die die hohe Luftfeuchtigkeit dieser Räume abwendet.

Schnelle Verlegung – Tolles Ergebnis

In der Regel lässt sich der Trockenbau schnell und unkompliziert ausführen:
Zunächst müssen die zahlreichen Führungsschienen am Mauerwerk fixiert werden. Im Anschluss werden die nötigen Öffnungen (für Steckdosen, Lichtschalter, etc.) in den einzelnen Trockenbauplatten geschaffen, sodass die Platten dann fest mit den Schienen verbunden werden können. Auf diese Weise müssen alle Wände und auch die Decken verkleidet werden.

Wenn die Verlegung der Platten abgeschlossen ist müssen die Übergänge zwischen den einzelnen Platten und auch die Schraubenköpfe noch verspachtelt und anschließend geschliffen werden. Denn nur so lassen sich mögliche Zwischenräume beseitigen, damit im Anschluss eine gerade und ebene Fläche vorliegt. Nun können die einzelnen Wände und Decken nach Belieben der Bauherren tapeziert oder direkt gestrichen werden.

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