Fenstereinbau leicht gemacht – Anleitung für Anfänger und Fortgeschrittene

Beim Fenstereinbau muss nicht immer gleich der Fachmann ran. Wer über etwas handwerkliches Geschick verfügt kann den Einbau auch unter Eigenregie ausführen. Hier müssen allerdings einige Sachen beachtet werden, um Schäden am Fenster zu vermeiden.

Vorbereitung

Bevor es an den eigentlichen Einbau geht sollten einige elementare Dinge bedacht werden. Zuerst sollte geprüft werden, ob man alle für den Fenstereinbau benötigten Werkzeuge griffbereit hat. Das erspart im Nachhinein Nerven, Ärger und vorallem Zeit. Zudem sollte man die Laibung begutachten und auf die Flächenbeschaffenheit achten. Diese muss unbedingt glatt und staubfrei sein, damit im späteren Verlauf das Dichtband optimal halten kann.

Des Weiteren sollte man nochmal genau abmessen: Passen die Laibungsöffnungen zum Fenster? Sind die Maße gleich? Im Notfall lieber dreimal nachmessen, damit es am Ende keine bösen Überraschungen gibt. Eine Auswahl an hochwertigen Fenstern findet man beispielsweise auf http://www.fensterhandel.de/fenster/ Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind kann es so langsam an die Montage gehen. Empfehlenswert ist mindesteins ein weiterer Helfer.

Die Fenster vorbereiten

Entfernen sie vor der Monatge die Folien vom Fensterrahmen. Eine Entfernung nach dem Einbau ist meist etwas verzwickt, sodass dies bereits im Vorfeld passieren sollte. Die Folien auf der Glasoberfläche können allerdings erstmal an Ort und Stelle verweilen. Danach folgt die Monate der Fenstergriffe am Fensterflügel und die Aushängung des Flügels mittels Sicherungsstift per Schraubenzieher.

Einsetzen des Rahmens

In diesem Schritt kommen wir zum Einsetzen des Fensterrahmens. Hier benötigt man eine Wasserwaage, sowie eventuell mitgelieferte Unterlegscheiben um Unebenheiten auszugleichen. Diesen Vorgang sollte man zusammen mit einem Helfer durchführen. Im Anschluss befestigen sie das Dichtungsband am Rahmen und prüfen mit der Wasserwaage die Positionierung.

Rahmen verschrauben

Wenn der Rahmen eingesetzt ist und alles seine Richtigkeit hat kann dieser nun verschraubt werden. Bohren sie mit einer Bohrmaschine die Löcher behutsam vor. Je nach Untergrund kann es hier zur Splitterlösung kommen. In diesem Fall empfiehlt es sich Rahmendübel zu nutzen. Sobald die Löcher vorgebohrt sind kann man mit der Verschraubung anfangen und den Rahmen mit dem Mauerwerk zu befestigen.

Zwischenräume abdichten

Der Rahmen ist jetzt fest verschraubt, sodass man im nächsten Schritt mit der Abdichtung der Zwischenräume beginnen kann. Hierzu wählt man am Besten einen hochwertigen Montageschaum und schäumt damit den Hohlraum zwischen Rahmen und Mauer aus. Mit der Dosierung sollte man es allerdings nicht übertreiben, da der Schaum noch etwas aufquillen wird. In diesem Fall ist weniger mehr. Die entstandene Fuge kann ganz normal verfugt werden oder mit einer entsprechenden Folie überklebt werden.

Fast geschafft: Flügel einhängen und ausrichten

Im letzten Schritt wird nun der Fensterflügel in den Rahmen eingehängt und ausgerichtet. Auch hier sollten sie sich Hilfe von einer weiteren Person holen. Prüfen sie nun, ob sich der Flügel gut öffnen und schließen lässt. Sollte das nicht der Fall sein justieren sie den Fensterflügel gegebenfalls nochmal nach.

Veröffentlicht in DIY

Richtig tapezieren – Planen und passend kombinieren

Tapetenreste sind ein Hit beim Neugestalten von Wohnräumen. Aber um Wände eines Raumes komplett damit zu tapezieren, muss genau auf die richtige Rollenanzahl geachtet werden. Auch bei den Materialqualitäten sollte vorher geplant werden, was sich für welches Zimmer am besten eignet.

Tapete aussuchen – aber welche?

Nach Materialien gibt es derzeit auf dem Markt fünf Grundsorten. Papier ist umweltfreundlich, aber wenig strapazierfähig. In Raufaser sind Holzfasern eingearbeitet, die nach Belieben ein späteres Überstreichen dieser Tapete erlauben. Eine haptische Struktur entsteht, wenn auf einer Papiertapete eine aufgeschäumte Schicht aufgebracht ist. Tapeten aus Vinyl oder Kompaktvinyl sind beschichtet und dadurch selbst in Feuchträumen wasserresistent und scheuerbeständig.

Bei Tapeten aus Vlies sitzt auf der Tapete ein einseitig imprägniertes Trägermaterial, das sich durch simple Tapeziermöglichkeit und hohe Stabilität auszeichnet. Besondere Produkteigenschaften sind durch Symbole gekennzeichnet. So bedeuten mehrere Wellenlinien gute Abwaschbarkeit, eine Bürste darunter, dass diese Tapete abgescheuert werden darf. Mit halben, ganzen oder doppelten Sonnensymbolen bzw. einem Plus im Kreis wird die Stärke der Lichtbeständigkeit gekennzeichnet.

Ein Pfeil, ein Balken und mehrere Pfeile von beiden Seiten zeigen, mit welchem Musteranschluss bzw. Versatz gearbeitet werden muss. Neben der weiteren Symbolik mit Spachtel, Pfeil und Balken oder geknicktem dünnen Balken beschreiben die Hersteller, wie sich die jeweilige Tapete später wieder entfernen lässt. Hier gibt es die drei Qualitäten Nass (mit Spachtel), spaltbar (mit dünnem Doppelbalken) oder trocken (mit geknicktem dünnem Doppelbalken).

Tapetenrollen richtig berechnen

Um herauszufinden, wieviel von den Tapeten bei TAPETENMAX® und von anderen Herstellern benötigt wird, muss der Raum ausgemessen werden. Breite, Länge und Höhe des Raumes minus Fenster und Türen werden dafür durch Fünf geteilt. Bei schlichten Tapeten entstehen etwa zehn Prozent Verschnitt, bei Mustern 15 bis 20 Prozent.

Schritt für Schritt richtig tapezieren

  • Schritt Eins: Wand vorbereiten

Alte Tapete wird entfernt. Unebenheiten, Löcher und Risse werden ausgebessert.

  • Schritt Zwei: Raum für das Tapezieren vorbereiten

Das Fenster im Raum wird geschlossen, die Raumtemperatur am besten bei abgeschalteter Heizung heruntergeregelt. Der Tapeziertisch wird aufgestellt, der Kleister nach Packungsvorschrift (besser etwas dicker) angerührt.

  • Schritt Drei: Bahn einkleistern

Mit einem breiten, weichborstigen Pinsel oder dem Kleistergerät wird die erste Tapetenbahn eingekleistert. Je dicker der Kleister, desto dünner wird er bis an die Ränder aufgetragen.

  • Schritt Vier: Tapetenrichtung für die weiteren Bahnen ausloten

Die Bahnen werden mit einem Lot oder der Wasserwaage vertikal ausgelotet. Danach richtet sich der Verlauf aller weiteren Tapetenbahnen.

  • Schritt Fünf: Angeklebte Tapete nachbehandeln

Zum Schluss werden die oberen Ränder mit der Tapetenbürste fest an der Wand angedrückt, die ganze Tapete nach unten glattgestrichen. Kleckse auf der Tapete sollten noch feucht entfernt werden. Falten glätten sich normalerweise beim Trocknen über Nacht.

Fazit

Tapezieren bietet vielseitige Möglichkeiten zur Wandgestaltung. Doch ein guter Plan und ordentliche Vorbereitung sind das A und O für ein optimales Ergebnis. Schritt für Schritt lassen sich jedwede Materialien und Muster lückenlos auf der Wand befestigen.

Veröffentlicht in DIY

Wärmepumpentrockner richtig installieren – Schritt für Schritt erklärt

Wärmepumpentrockner sind eine Alternative zu anderen Trocknerausführungen, weil sie ohne Abluftschlauch arbeiten. Somit ist der Betrieb in jedem Raum möglich, in dem es einen Stromanschluss gibt. Die Installation ist simpel, sollte aber für gute Sicherheit ordentlich vorbereitet und ausgeführt werden.

wärmepumpentrockner anschließen

Die Raumumgebung am Aufstellort

Als Aufstellort sollte ein Raum gewählt werden, der einen Stromanschluss möglichst leicht zugänglich und nah am Wärmepumpentrockner hat. Beim Betrieb in Feuchträumen ist eine feuchtraumgeeignete Steckdose unbedingte Voraussetzung für die sichere Verwendung. Ansonsten muss wegen der geringen Betriebslautstärke nichts beachtet werden. Denn weder Nachbarn noch Mitbewohner in angrenzenden Räumen werden vom Trocknergeräusch gestört.

Natürlich braucht das Gerät einen ebenen Untergrund und ein gut erreichbares Abflusssystem. Als solches ist bereits ein Waschbecken geeignet. Weder muss ein Tank mit dem Kondenswasser geleert werden, noch ist eine Raumöffnung für den Trocknerschlauch nötig. Damit und mit dem energieeffizienten Betrieb sind Wärmepumpentrockner eine moderne Alternative bei gleichzeitig geringem Platzbedarf. Dennoch muss gewährleistet sein, dass zur Wartung und Reinigung um das Gerät herum genügend Bewegungsfreiheit für den Anwender bleibt.

Spar- und Hygieneaspekte zum Wärmepumpentrockner

Eine Besonderheit beim Wärmepumpentrockner ist sein Mehrwert für die Hygiene im Aufstellraum. Staub und Schmutz werden beim Trocknen mit dieser Technologie nicht an die Umgebungsluft abgegeben. Vielmehr fließen diese zusammen mit dem Kondenswasser in das Abflusssystem. Die Partikel bleiben dabei sicher im Wasser gebunden. Vor allem Allergiker profitieren von dieser sauberen Raumluft. Aber auch für jeden anderen Bewohner ist eine hygienische Umgebungsluft wohltuend.

Eine zweite Besonderheit ist das Funktionsprinzip eines Wärmepumpentrockners. Die erzeugte Wärme in der Abluft wird für das Trocknen der Wäsche nochmals genutzt. Dadurch lässt sich viel Strom im Vergleich zu anderen Trocknervarianten sparen. Noch detaillierter sind die Aspekte bei https://www.trocknerland.com/waermepumpentrockner/faq/ beschrieben. Hier wird auch auf die dritte Besonderheit eingegangen: Wärmepumpentrockner arbeiten selbstreinigend. Es muss also kein Flusensieb nach jedem Trocknen gereinigt werden.

Installation Schritt für Schritt

  • Vor dem Betrieb wird der ausgepackte Wärmepumpentrockner unten gerade ausgerichtet. Dazu befinden sich eingelassene Schrauben an den Gerätefüßen.
  • Der Abflussschlauch wird an das vorhandene Abflusssystem angeschlossen. Je nach Raumvoraussetzungen kann dafür ein zusätzlicher Abflussabzweig installiert werden.
  • In nächsten Schritt wird das Gerätekabel an der Steckdose angeschlossen. Achtung: Für beste Betriebssicherheit sollte statt einer Mehrfachsteckdose besser eine eigene Steckdose nur für den Wärmepumpentrockner verwendet werden.
  • Beim ersten Betrieb sollte die Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Kriterien für einwandfreie Arbeit sind ein ruhiger Lauf und eine geringe Betriebslautstärke. Bei Bedarf kann der Stand nochmals an den Schrauben unten nachkorrigiert werden – allerdings leichter im unbeladenen Zustand.

Fazit

Wärmepumpentrockner arbeiten leise, energiesparend und selbstreinigend. Sie können in jedem Raum leicht installiert werden. Die Installation lässt sich in wenigen Schritten vornehmen. Bei aller Einfachheit sollte aber auf eine sichere Einsatzumgebung geachtet werden, um ein Verletzungsrisiko zu vermeiden und eventuellen Gerätedefekten vorzubeugen.

Veröffentlicht in DIY

Schimmel richtig entfenen – Darauf sollte man achten

Die meisten Menschen sind nicht unbedingt begeistert, wenn es an der Wand schwarz oder grün schimmelt. Am wichtigsten ist dann, dass direkt gehandelt wird und der Schimmel entfernt wird. Die Frage ist dann natürlich, welches Mittel geeignet ist. Natürlich hat das auffinden von Schimmel nicht immer etwas mit der aktuellen Gefahr für Leib und Leben zu tun. Entscheidend sind immer die Abgrenzung der Wohnabschnitte, die Nutzung der Räume, die Schimmelart und die Intensität.

Wie wird der Schimmel entfernt?

In jedem Fall ist wichtig, dass die Schimmelpilzsporen beseitigt werden. Dafür spielt es eine große Rolle, dass ein richtiges Mittel gewählt wird. Bei Schimmelpilzen sind Stoffwechselprodukte und die Sporen schädigend für die Gesundheit der Menschen. Bei den Schimmelentfernern allerdings gibt es oftmals ebenfalls Risiken für die Menschen. Jeder sollte für sich daher gründlich überlegen, welche Bekämpfungsmethode am besten gewählt wird.

Ist der Schimmel an der Wand noch relativ neu, dann eignen sich Anti-Schimmel-Mittel für das oberflächliche Entfernen. Die Entferner mit den Chlorwirkstoffen wirken sehr schnell und damit werden in bis zu 10 Sekunden die Sporen zerstört. Zwar sind chemische Mittel hochwirksam, doch zu empfehlen sind sie durch die mögliche Gefährdung der Gesundheit nicht. Die alkoholhaltigen Schimmelentferner und Reinigungsmittel sind weitgehend ungefährlich.

Aus der Apotheke gibt es auch die fünfprozentige Sodalösung, welche ungefährlich ist. Der Schimmel kann dank der Mittel meist abgelöst und entfernt werden. Kann die fortschreitende Bildung von Feuchtigkeit zunächst nicht verhindert werden, sollten doch die chemischen Entferner genutzt werden. Wichtig ist nur, dass die Gebrauchsanweisung genau beachtet wird. Auf Metall, Glas oder Keramik kann Schimmel sehr einfach entfernt werden und dafür reicht bereits ein Haushaltsreiniger aus.

Bei Holz ist oft ein Abschleifen möglich und sonst hilft lediglich die Entsorgung der Bauteile. Während Möbel mit Ethylalkohol gereinigt werden können, können Vorhänge, Teppiche oder weitere Stoffe oft nicht gerettet werden und müssen entsorgt werden.

Was ist für den alten Schimmelbefall wichtig?

Handelt es sich um einen älteren Befall, dann befinden sich die Schimmelpilze schon in der Putzstruktur, in Tapeten oder den Anstrichen. Abhilfe gibt es dann nicht mit der oberflächlichen Schimmelbehandlung. Damit die Maßnahmen ordentlich durchgeführt werden, wird hier meist ein Sachverständiger benötigt. Wichtig ist, dass alle befallenen Materialien entfernt werden. Es reicht nicht aus, wenn dann der Schimmelpilz entfernt wird.

Zunächst muss auch die Ursache erkannt und behoben werden. Das Spiel würde sonst schließlich ständig von Neuem beginnen. Für den Schimmel bei den Wohnungen gibt es schließlich einige mögliche Ursachen wie die erhöhte Feuchte-Produktion, die schlechte Abdichtung von Mauern, die ungenügende Beheizung oder eine falsche Belüftung. Ist bei den Stellen immer mit Feuchtigkeit zu rechnen, sind anorganische Materialien wichtig.

Kal-Mineral-Farbanstriche oder der Kalkputz gehören hier mit dazu, was dann anorganisch und dampfdurchlässiger ist. Bei kritischen Stellen sollten keine Tapeten hängen, denn sie bilden für die Sporen neuen Nährboden.

Veröffentlicht in DIY

Holz lackieren und lasieren: In wenigen Schritten zum neuen Möbelstück

DIY – der neue Trend, der dafür gesorgt hat, dass der Shabby Chic bzw. der französische Landhausstil wieder salonfähig ist. Sie haben auf dem Flohmarkt einen Schrank gefunden der Ihnen gefällt oder haben ein ganz besonderes Erbstück, die Farbe passt aber nicht zur aktuellen Einrichtung? Kein Problem, mit etwas handwerklichem Geschick können Sie das Holz selber lasieren oder lackieren.

Holzschrank lasieren/lackieren – die vorbereitenden Tätigkeiten

Bevor Sie das Holz eines Schrankes neu lasieren oder lackieren können, muss erst die alte Farbe bis auf die Holzmaserung entfernt werden. Hierfür hat man mehr Möglichkeiten. Die gesündeste, aber auch anstrengendste Variante ist es die Farbreste mit feinem Schleifpapier zu entfernen. Alternativ können Sie den Holzschrank aber auch abbeizen oder ablaugen.

Nach dem der Holzschrank von der alten Farbe befreit ist, muss er gründlich gereinigt werden. Entfernen Sie hierfür mit einem Handfeger den groben Schmutz, bevor Sie den feinen Staub mit einem Staubsauger absaugen. Im letzten Schritt wird der Schrank mit einem feuchten Lappen abgewischt. Warten Sie bis das Holz komplett trocken ist. Erst danach kann die Lasur oder der Lack aufgebracht werden.

Holzschrank: das Aufbringen der Lasur

Bevor Sie Ihren Holzschrank lasieren, sollten Sie die Umgebung gut abdecken, um Verfärbungen zu vermeiden. Nehmen Sie mit dem Pinsel nur wenig Lasur auf und streichen Sie den Schrank in der Richtung der Holzmaserung. Wichtig, achten Sie darauf, dass Sie zu viel Lasur gleich entfernen, da es sonst unschöne Laufnasen gibt.

Tipp: Die Holzoberfläche ist trotz Lasur immer noch etwas rau, warum man diese mit einem feinen Schleifpapier abschleifen sollte. Dafür muss die Lasur aber komplett getrocknet sein. Der Vorgang des Abschleifens wird nach jedem Aufbringen der Lasur durchgeführt. Durch das Abschleifen bekommt die Oberfläche den für den Shabby Chic typischen USED-Look. Damit die natürliche Struktur des Holzes gut zur Geltung kommt, kann der Schrank noch geölt oder gewachst werden.

Wissenswertes: Trotzdem, dass in der heutigen Zeit nur auf Wasser basierende Lasuren verkauft werden dürfen, solltest du den Schrank gut auslüften lassen, bevor du diesen in Wohnräumen aufstellst.

Tipp: Die Lasur von Holz-Gartenmöbeln muss regelmäßig immer wiederholt werden, damit der in der Fabrik aufgebrachte Schutz erhalten bleibt. Vernachlässigen Sie die Lasur, laufen Sie Gefahr, dass Ihre Holzgartenmöbel zu schimmeln beginnen.

Holzschrank lackieren unsere Tricks und Tipps

  • Bevor Sie einen Holzschrank lackieren können, benötigen Sie natürlich den passenden Lack. Achten Sie darauf, Sie Ihrer Gesundheit zuliebe, nur einen auf Wasser basierenden Lack kaufen. Dazu sollten Sie gleich die passenden Pinsel kaufen, die zum Aufbringen von Lack geeignet sind.
  • Entfernen Sie alle Schubladen und demontieren Sie alle Türen. Im ersten Schritt werden alle separaten Einzelteile lackiert, bevor die Seitenteile des Schranks bearbeitet werden.
  • Ersäufen sie dabei den Pinsel nicht im Lack und lackieren Sie den Schrank Stück für Stück. Um aufwendig gefräste Muster zu lackieren, sollten Sie einen schmalen kleinen Pinsel verwenden. So oder so, zu viel Lack, muss immer sofort entfernt werden, damit keine unschöne Laufnasen zu sehen sind.
  • Bevor Sie den Holzschrank wieder zusammensetzen müssen sie darauf achten, dass alle Teile gut getrocknet sind.
Veröffentlicht in DIY

Laminat verlegen leicht gemacht!

Der Laminatboden zählt mit zu den beliebtesten Bodenbelägen. Und dies nicht ohne Grund: Denn Laminat ist nicht nur besonders robust, sondern auch extrem pflegeleicht. Demnach eignet sich dieser Belag auch durchaus für Haushalte mit Kindern oder Tieren. Laminat ist zudem besonders langlebig – und bei der Anschaffung auch verhältnismäßig günstig. Für die Verlegung des Laminats muss jedoch keineswegs ein Fachmann hinzugerufen werden. Denn mit ein paar Tipps und Tricks kann jeder Hobbyhandwerker diesen Bodenbelag sicher und effektiv verarbeiten.

Die richtige Auswahl treffen

Grundsätzlich können sich Kunden zwischen zwei grundlegenden Verlegearten entscheiden: Die beliebteste und einfachste Methode für das Verlegen von Laminat ist das „Klick-System“. Hierbei werden die einzelnen Paneelen ganz einfach miteinander verbunden („verklickt“) und bekommen somit einen perfekten Halt. Bei dieser Methode muss keinerlei Klebstoff zum Einsatz kommen!
Bei der zweiten Varianten – der älteren Methode – werden die einzelnen Paneelen mit speziellem Leim versehen, der den Verbund der einzelnen Glieder zueinander sichert.

Diese Methode ist deutlich zeitintensiver und auch die Nutzung der Laminatfläche kann erst nach der vollständigen Trocknung erfolgen. Neben der Verlegeart können die Kunden auch zwischen unterschiedlichen Designs und Dekoren auswählen. Neben verschiedenen Farbgestaltungen der Beläge weisen die unterschiedlichen Laminatböden auch spezielle Faserungen auf. So lässt sich für jeden Bedarf der passende Laminatboden finden.

Den Fußboden vorbereiten

Um den Laminatboden verlegen zu können muss der Fußboden absolut eben sein. Dieser Zustand lässt sich ganz leicht mit der Wasserwaage austesten – wobei sich kleine Unebenheiten ganz einfach mit Spachtelmasse beheben lässt. Je nach Bedarf kann unterhalb der Laminatfläche auch zusätzlich noch eine Schalldämmung verlegt werden. Dabei handelt es sich um eine kunststoffartige Folie, die zwischen den Fußboden und dem Laminat eingefügt wird. Diese vermindert bzw. „dämmt“ die Übertragung von Laufgeräuschen.

Die Schalldämmung wird vor allem in mehrstöckigen Gebäuden eingesetzt um die unteren Bewohner vor den unangenehmen Laufgeräuschen zu schützen. Das Verlegen der Paneelen versteht sich nun von selbst: Vorab muss eine Reihe Laminatpaneelen als Ausgangsposition verlegt werden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass zwischen den Wänden und dem Laminat ein kleiner Zwischenraum bestehen bleibt. Dieser schützt den Belag nicht nur vor zu viel Spannung, sondern lässt auch den Wänden ausreichend Möglichkeiten zum „Atmen“.

Bei diesen Arbeiten können spezielle Platzhalter eingesetzt werden, die sich zwischen Paneele und Wand klemmen lassen. Die letzte Paneele der ersten Reihe muss dann der länge nach zugeschnitten werden – hierfür eignet sich am besten eine klassische Stichsäge mit feinem Holzblatt. Das durch das Sägen entstehende Reststück wird dann in der nächsten Reihe als Anfangsstück genutzt. So wird erreicht, dass die Verlegung der Schnittstellen immer flexibel erfolgt.

Abschlussleisten setzen

Mit dem Verlegen der letzten Laminatpaneele ist der Fußboden vorerst fertig. Und doch gibt es noch eine weitere Möglichkeit wie sich der neue Laminatboden noch besser in Szene setzen lässt: Mit passenden Abschlussleisten. Diese sorgen nicht nur für einen bündigen Übergang zwischen Fußboden und Wänden, sondern überdecken auch die oftmals unschönen Schnittstellen der letzten bzw. ersten Paneelen. Die Leisten können natürlich auch in unterschiedlichen Farben und Designs erworben werden und sich dem Laminat somit perfekt anpassen.

Veröffentlicht in DIY

Mit dem passenden Trockenbau zur perfekten Wohnung

Ein eigenes Zuhause ist der Traum vieler Erwachsener. Grundsätzlich können die Interessenten dabei zwischen dem Erwerb einer fertiggestellten Immobilien oder einem kompletten Neubau auswählen. Der Bau einer Immobilie ist mit vielen unterschiedlichen Aufgabenbereichen behaftet, die in der Regel von einem professionellen Bauunternehmen ausgeführt werden.

Denn nur so kann sichergestellt werden, dass alle Arbeiten zuverlässig und absolut professionell erledigt werden. Neben dem Aushub der Baugrube und dem Setzen des Rohbaus spielt beim Hausbau auch der Trockenbau einer sehr bedeutsame Rolle. Welche Grundlagen hierfür geschaffen werden müssen und welche Dinge es hierbei zu beachten gibt wird nun im Folgenden näher erläutert.

Wichtige Voraussetzungen für den Trockenbau

Das Projekt „Hausbau“ läuft in der Regel nach einem strikten Schema ab – denn die einen Arbeiten stellen immer die Grundlage für die kommenden Tätigkeiten dar! Um mit dem Trockenbau beginnen zu können muss der gewünschte Rohbau komplett fertig gestellt sein. Neben den Verputzerarbeiten muss daher auch die Stromversorgung (wie Steckdosenanlagen, Lampenanschlüsse, etc.) abgeschlossen sein. Denn nur so können die fertiggestellten Mauern mit Trockenbauwänden versehen werden, die dann die Grundlage für die weiteren Malerarbeiten legen.

Der Trockenbau bringt Individualität und Charisma

Während der Rohbau einer Immobilie die grobe Raumverteilung langfristig vorgibt lassen sich mit dem Trockenbau ganz individuelle Facetten und Bereiche in den einzelnen Räumlichkeiten festlegen. Durch den Trockenbau werden nicht nur bestehende Wände verdeckt, sondern können auch Zwischenwände oder besondere Absätze geschaffen werden. Auf diese Weise ist es möglich, dass der Wohnbereich ganz individuelle Charakterzüge erhält, die sich später in einer besonderen Gemütlichkeit der Wohnung ausdrücken.

Das richtige Material für eine optimale Arbeit

Um den Trockenbau professionell ausführen zu können müssen unterschiedliche Materialien vorrätig sein. Neben den sogenannten Führungsschienen werden auch zahlreiche Schrauben benötigt. Diese werden dann für die Fixierung der einzelnen Trockenbauwände verwendet. Je nach Wohnraum kann hierbei zwischen unterschiedlichen Ausführungen unterschieden werden: Während für klassische Wohnräume gängige Trockenbauplatten verwendet werden sollten in Feuchträumen (wie zum Beispiel dem Badezimmer) spezielle Feuchtraumplatten genutzt werden. Diese weisen eine besondere Beschichtung auf, die die hohe Luftfeuchtigkeit dieser Räume abwendet.

Schnelle Verlegung – Tolles Ergebnis

In der Regel lässt sich der Trockenbau schnell und unkompliziert ausführen:
Zunächst müssen die zahlreichen Führungsschienen am Mauerwerk fixiert werden. Im Anschluss werden die nötigen Öffnungen (für Steckdosen, Lichtschalter, etc.) in den einzelnen Trockenbauplatten geschaffen, sodass die Platten dann fest mit den Schienen verbunden werden können. Auf diese Weise müssen alle Wände und auch die Decken verkleidet werden.

Wenn die Verlegung der Platten abgeschlossen ist müssen die Übergänge zwischen den einzelnen Platten und auch die Schraubenköpfe noch verspachtelt und anschließend geschliffen werden. Denn nur so lassen sich mögliche Zwischenräume beseitigen, damit im Anschluss eine gerade und ebene Fläche vorliegt. Nun können die einzelnen Wände und Decken nach Belieben der Bauherren tapeziert oder direkt gestrichen werden.

Veröffentlicht in DIY