Einhandkettensäge – Leichtmodell für den flexiblen Einsatz in Hof und Garten

Nicht mit einer Hand, sondern durch nur eine Person wird die Einhandkettensäge bedient. Ansonsten entspricht sie in Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten einer Kettensäge mit Benzinmotor, Elektroantrieb oder Akku. In diesem Artikel erklären wir alles Wissenswerte zum Thema.

Funktionsweise und Verwendungsbereiche für Einhandkettensägen

Über einen kräftigen Motor wird ein Kettenschwert mit einer umlaufenden Sägekette angetrieben. Der Anwender greift mit einer Hand oben um den Griff und übt mit der zweiten Hand bedingt etwas Druck aus. Dadurch sägt sich das Gerät durch Stämme, Äste oder Brennholz, durch die Zweige von Hecken und andere hölzerne Baustoffe. Die Schnittgeschwindigkeit kann passend zum Material höher oder geringer gewählt werden.

Die mögliche Dicke zum Zersägen ist außerdem von der Länge des Schwertes abhängig. Wie flexibel eine Einhandkettensäge verwendet werden kann, bestimmt auch die Antriebsart. So ist ein Benzinmotor am leistungsstärksten, eine Akku Einhandsäge dafür leichter und vor allem beim Stutzen von Hecken und Bäumen unschlagbar wendig.

Eingeschränkt im Wendekreis, aber bei längeren Sägearbeiten optimal, ist eine Elektro Einhandkettensäge. Mit ihr lässt sich vor allem Brennholz unterschiedlicher Dicke gut durchtrennen. Die Motoren sind für stundenlange Strapazen mit einem Überhitzungsschutz ausgestattet.

Bedienung und Sicherheit von Einhandkettensägen

Der Motor einer Einhandkettensäge wird über eine Starttaste oder einen Seilzug gestartet. Bremse und Sicherungshebel werden zum Schutz vor einem Sofortstart üblicherweise gleichzeitig betätigt. Bei Benzinmodellen muss vor dem Einsatz der Kraftstoff in den Tank gefüllt werden. Elektromodelle werden am Stromnetz verkabelt, Akkumodelle mit geladenem Akku gestartet. Bei der Bedienung aller Gerätetypen sind stets diese Sicherheitshinweise zu beachten:

  • Schutzkleidung tragen (Sicherheitsschuhe, schnittfeste Handschuhe, Sicherheitsbrille)
  • Bei jedem Abschalten die Bremse aktivieren (Schutz vor versehentlichem Selbstanlaufen)
  • Zur Lagerung Schutzkappe über das Kettenschwert ziehen
  • Bei Baumarbeiten Eigensicherung durch Anketten und Anseilen gewährleisten
  • Arbeit mit der Einhandkettensäge ohne Kettensägeschein nur innerhalb des eigenen privaten Grundstücks zulässig

Auswahlkriterien für das optimale Modell

Für viele leichte Sägearbeiten in Hof und Garten ist eine Akku Einhandsäge ideal. Sie arbeitet leise und wendig, wenn auch nicht besonders leistungsstark. Immerhin ist sie einer Heckenschere weit überlegen und kann auch zum Stutzen von Zweigen und Ästen an Bäumen verwendet werden. Mit Ersatzakku lässt sie sich auch in Freibereichen ohne verfügbaren Stromanschluss problemlos verwenden.

Die Elektro Einhandkettensäge erfordert für den sicheren Einsatz gute Aufmerksamkeit auch hinsichtlich des Kabels. Sie arbeitet leise und ausdauernd, da die gleiche Strommenge über den Netzanschluss stundenlang verfügbar bleibt. Die besten Elektromodelle erlauben auch das Durchsägen von dickem Brennholz. Wendig, unschlagbar leistungsstark und auch bei Forstarbeiten im Einsatz sind Benzin Einhandkettensägen.

Allerdings sind die Powerpakete laut und produzieren Abgase. Gleichzeitig sind sie sehr schwer und deshalb nur für wirklich schwere Fäll- und Sägearbeiten empfehlenswert. Ebenso gehört etwas mehr Wartungsaufwand dazu, um lange Freude an diesem Gerätetyp zu haben.

Fazit

Einhandkettensägen sind auch im privaten Einsatz im Garten immer beliebter. Bei der Auswahl sollten aber Anschlussarten, nötige Leistung und Sicherheit verglichen werden. Für den Einsatz gelten gründliche Sicherheitsvorbereitungen, um ein Verletzungsrisiko zu minimieren.

Zirkulationspumpen im Test – Warmwasser sofort nach dem Aufdrehen

Bei vielen zentralen Warmwasseranlagen kommt es hin und wieder mal vor, dass das Wasser eine bestimmte Zeit benötigt, um die passende Temperatur zu erreichen. Eine passende Zirkulationspumpe schafft für dieses Problem Abhilfe. In diesem Ratgeber Artikel erfahren sie alles Wissenswerte zum Thema, sowie einige Tipps und Tricks.

zirkulationspumpe

Was ist eine Zirkulationspumpe?

Bei der Zirkulationspumpe handelt es sich um eine Pumpe, die elektrisch angetrieben wird. Ihre Aufgabe besteht in der Umwälzung des bereits erwärmten Trinkwassers. Infolgedessen wird sichergestellt, dass gleich nach dem Aufdrehen des Wasserhahns warmes Wasser fließt. Ohne eine passende Zirkulationspumpe würde zunächst nur kaltes Wasser fließen.

Funktionsweise

Um kaltes Wasser nach dem Aufdrehen aus dem Weg zu gehen, ist also die Installation einer Zirkulationspumpe erforderlich. Dadurch entsteht ein Kreislauf, der im Warmwasserspeicher beginnt und zunächst durch einen Wassererwärmer führt. Dort angekommen fließt das erwärmte Wasser direkt in die einzelnen Verbraucherstellen wie zum Beispiel einem Duschanschluss. Anschließend fließt das Wasser wieder zurück in den Warmwasserspeicher.

Genau hier beginnt die Zirkulationspumpe zu arbeiten. Sie wälzt das Wasser um, damit die Wärme nicht verloren geht. Aufgrund der Zirkulation gelangt man schneller zu warmen Wasser. Gerade größere Gebäude besitzen oftmals mehrere Zirkulationsstränge. Je nach Situation können einzelne als auch eine Kombination aus mehreren Pumpen zum Einsatz kommen. Um dies umzusetzen, muss das komplette System hydraulisch abgeglichen sein.

Wie auch bei Heizungsanlagen kann es bei Zirkulationssystemen zu Problemen kommen. Leitungen, die einen geringen Strömungswiderstand besitzen, können einen Durchfluss aufweisen. Demzufolge kann die Zirkulation an manchen Stellen zu schwach sein und erfordert extra Pumpen, um das Wasser beim Aufdrehen des Wasserhahns warm zu halten.

Ermittlung der richtigen Temperatur

Um die Zirkulation zu optimieren, sollte die Temperatur richtig eingestellt werden. Hierzu empfiehlt sich ein gutes Mittelmaß. Die Temperatur sollte nicht zu kalt aber auch nicht zu heiß sein. Gerade bei geringen Temperaturen besteht die Gefahr, dass sich sogenannte Legionellen-Bakterien vermehren. Die Wassertemperatur im Speicher sollte nicht unter 60 Grad liegen.

Es ist nicht notwendig die Zirkulationsleitung den ganzen Tag über mit viel Leistung zu betreiben. Mithilfe einer Zeitschaltuhr lässt sich die Temperatur steuern. Dadurch vermeidet man hohe Vorlauftemperaturen. Erreicht das zurückfließende Wasser eine bestimmte Temperatur, schaltet sich die Pumpe dementsprechend ein. Bei fehlender Wärmedämmung kann es passieren, dass einige Stellen im System nicht die gewünschte Temperatur erreichen. Dies wird vor allem bei der Rückführung des Wassers deutlich.

Energieverbrauch bei einer Zirkulationspumpe

Zirkulationspumpen benötigen beim Verrichten ihrer Arbeit elektrische Energie. In Einfamilienhäusern bewegt sich der Energieverbrauch zwischen 10 und 30 Watt. Modelle aus vergangenen Zeiten können mehr Leistung beanspruchen, da sie eine höhere Zirkulation besitzen. Der Austausch gegen ein aktuelles Modell kann die entstandenen Kosten abdecken. Neue Modelle besitzen oft einen integrierten Thermostat, welcher die Pumpe nach dem Erreichen einer bestimmten Temperatur automatisch abschaltet.

Vor allem an Sommertagen herrschen warme Bedingungen. Zirkulationsleitungen können das Wasser unnötig erhitzen. Der Verlust an Wärme ist jedoch abhängig von der Isolation der Leitungen, der Umgebungstemperatur oder der Temperatur des Warmwassers.

Regelung durch eine Zeitschaltuhr

Mithilfe einer Zeitschaltuhr kann die Heizungsanlage so programmiert werden, dass sich die Pumpe morgens, mittags oder abends von alleine deaktiviert. Die Tageszeiten sind meistens die Zeiten, an denen der Verbrauch an Wasser erhöht wird. Beispielsweise benötigen viele eine Dusche vor der Arbeit oder wollen sich am Abend etwas zu Essen kochen.

Ein Vorteil bei der Verwendung einer Zeitschaltuhr sind die Einsparung an hohen Energiekosten. Nichtsdestotrotz sollte darauf geachtet werden, dass sich die Temperatur nicht unter 60 Grad bewegt. Folge wären sonst die Vermehrung beziehungsweise die Entstehung von Bakterien und Keimen. Beim Kauf ist auf die Leistung der Pumpe zu achten, die sich von Haushalt zu Haushalt unterscheiden kann.

Zirkulationspumpen sind wichtig für die Hygiene beim Trinkwasser

Trinkwasser wird am meisten in den privaten Haushalten genutzt. Aus diesem Grund unterliegt es strengen Kontrollen. Aufgrund längerer Stillstände kann es zur Verkeimung kommen. Die entstehenden Keime beziehungsweise Bakterien können schädlich für die Gesundheit sein. Ein Beispiel sind Legionellen. Sie vermehren sich extrem schnell in stehend warmen Wasser. Die Einatmung von Bakterien können Atemwegserkrankungen hervorbringen.

Durch die Zirkulationspumpen wird deren Vermehrung vermieden, da sie das Wasser ständig umwälzen und somit in Bewegung halten. die Pumpen sorgen nicht nur für schnelles warmes Wasser, sondern schützen auch vor Keime und Bakterien.

Ausgerutscht und hingeschlagen – Das leidige Thema „Winterpflicht“

Wenn die Straßen frühmorgens tief verschneit sind, ist der Hauseigentümer oder Mieter, der an die rechtzeitige Beschaffung von Räum- und Streugeräten gedacht hat, bestens vorbereitet. Ein Glätteunfall, am Gehweg vor der eigenen Liegenschaft, kann einen teuren Rechtsstreit nach sich ziehen. Ob und wie viel Muskelkraft bei der Räumung eingesetzt wird, hängt von der Größe und Neigung des Grundstücks ab.

Es ist wenig sinnvoll, die Schneeberge von einer Seite zur anderen zu schaufeln, vor allem, wenn dadurch der öffentliche Verkehr behindert wird. Säuberung, Abtransport und Streuung verlangen oftmals nach maschineller Unterstützung.

Elektroschneefräse – umweltfreundlich, leise

Das handgeführte Gerät wird über ein Kabel mit Strom versorgt. Neue Geräte laufen im Akkubetrieb. Eine Frästrommel oder ein Schleuderrad führt den Schnee nach oben, um ihn seitlich auszuwerfen. Gartenwege, Auffahrten, Flachdächer mit Schneeauflagen bis zu 25 cm und glattem Untergrund, lassen sich damit perfekt reinigen.

Benzinschneefräse – leistungsstark, preiswert

Frässchnecke oder Räumpaddel befördern hier höhere Schneeauflagen aus dem Weg. Kies-, Stein-, Grasflächen sind für diese Fräsenart kein Problem. Eine automatische Bodenberührung wie beim Elektromodell findet hier nicht statt. Stattdessen passen sich die einstellbaren Gleitkufen an den Untergrund an. Abhängig von der Arbeitsfläche, stehen verschiedene Motorstärken und Spurbreiten zur Auswahl.

Schneeschild – sinnvolle Nachrüstung

Ein Balkenrasenmäher, der Rasentraktor, der Aufsitzmäher, der Geländewagen, alle lassen sich mit einem Anbauschild ausstatten. Bei der Nutzung muss der Boden allerdings glatt sein. Das Gerät räumt sonst, trotz Gummischürfleiste und gefedertem Rückstellmechanismus, Steine und Gras mit weg.

Schneekehrmaschine – Vorbereitung auf den Streuvorgang

Komplettreinigung von Gehweg und Auffahrt ohne lästige Rückenschmerzen. Elektrisch oder benzinbetrieben verhindert sie, nach der Schneeräumung, die eventuelle Glatteisbildung. Kombigeräte aus Fräse und Besen vereinfachen die Sache noch weiter.

Handschubstreuer – eine runde Sache

Rasches Arbeiten bei tiefen Außentemperaturen. Mit diesem Gerät ist das möglich. Zumeist aus Edelstahl hergestellt, fasst es große Streugutmengen (Kies, Sand, Splitt, Salz). Eine Schleuder verteilt das Material in weitem Bogen, je nach gewählter Streubreite und -stärke. Anhängestreuer lassen sich am Aufsitzmäher oder Pkw montieren.

Schneeschieber, Straßenbesen und Co.

Für kleine Liegenschaften, wenn die Schneeräumung keinem Zeitdruck unterliegt, bieten sich Haushaltsgeräte in guter Qualität an. Der Schneeschieber aus Aluminium beseitigt Auflagen bis zu 5 cm. Alles ohne großen Kraftaufwand. Die Schneeschaufel, sie ist zerleg- und klappbar zu haben, hilft gegen entstehende Schneeberge ebenso, wie beim Ausschaufeln eines stecken gebliebenen Fahrzeugs. Durch die langen, harten Borsten des Schneebesens wird anschließend auch noch die letzte Pflasterfuge sauber.