Hausbauplanung: Wie man vorgeht, wenn man ein Eigenheim bauen will

Viele Menschen träumen von den eigenen vier Wänden. Doch ein Hausbau ist nicht nur kostspielig, sondern auch aufwändig. Wer jedoch von Anfang an richtig plant, ist am Ende nicht nur schneller fertig sondern kann unter Umständen sogar Kosten sparen. Dieser Artikel zeigt, wie man richtig vorgeht.

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Schritt 1: Das Grundstück

Ohne Grundstück kein Haus. Die Wahl des Grund und Bodens ist der erste und vielleicht sogar der wichtigste Schritt auf dem Weg zum eigenen Heim. Mit der Wahl des Grundstücks entstehen in der Regel eine ganze Reihe von Folgeentscheidungen, die nötig werden. Daher sollte man hier ganz besonders wählerisch sein und jede Kleinigkeit genaustens beachten – und das nicht nur, weil man schon für den Kauf eines Grundstücks eine erhebliche Stange Geld hinlegt. Mit dem Kauf oder der Pacht eines Grundstücks ordnet man sich den jeweils für das Grundstück geltenden Bauverordnungen unter.

Nicht jedes Grundstück kann beliebig bebaut werden, unter Umständen können sogar recht strenge Vorgaben von Stadt oder Kommune existieren. Sie besagen, an welcher Stelle das Grundstück bebaut werden darf und wie das Haus im Verhältnis zur Nachbarschaft auszusehen hat.

So kann in weiten Teilen Deutschlands etwa nicht beliebig hoch gebaut werden – und sogar die Anstrichfarbe des Hauses kann reguliert sein. Bei Wohnen & Bauen finden Interessierte viele weitere Tipps für den Kauf eines Grundstücks. Unter anderem finden angehende Häuslebauer Tipps für die Suche nach einem passenden Baugrund.

Schritt 2: Das Haus

Ist das Grundstück gefunden, geht es ans Eingemachte. Nun soll also ein Haus gebaut werden – aber wie groß soll es werden und wie viel darf es kosten? Die Möglichkeiten sind hier prinzipiell grenzenlos. Grundsätzlich kann man sein Haus, sofern man es „kann“, komplett in Eigenregie bauen. Die meisten Menschen werden hier jedoch eher auf einen Dienstleister vertrauen wollen. Doch auch hier gibt es Abstufungen: Einige Anbieter verkaufen komplette Häuser, sogenannte Fertighäuser.

Andere verkaufen Teile von Häusern, die der Kunde selbst zusammenstellen kann (häufig „Element-Haus“ genannt). Wieder andere Dienstleister ermöglichen quasi eine individuelle Anfertigung. Tipp: Wer sich mit dem Bauen nicht gut auskennt, sollte möglichst viele Entscheidungen an den Profi abgeben. In der Regel ist es nicht ratsam, ohne jede Kenntnis vom Gegenstand hochindividuelle Lösungen zu wählen. Die Gefahr, dass hier etwas schief geht, steigt schnell.

Schritt 3: Die Einrichtung

Viele Menschen denken beim Hausbau leider zuerst an das Innere. Die umgekehrte Logik ist aber sinnvoller: Erst müssen alle Wände stehen, dann erübrigen sich viele Fragen der Inneneinrichtung (etwa Positionierung der Steckdosen oder Zimmeraufteilung) meist schnell von selbst. Eingerichtet wird erst, wenn alles steht. Alles andere läuft Gefahr, für große Frustration zu sorgen.

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