Laminat verlegen leicht gemacht!

Der Laminatboden zählt mit zu den beliebtesten Bodenbelägen. Und dies nicht ohne Grund: Denn Laminat ist nicht nur besonders robust, sondern auch extrem pflegeleicht. Demnach eignet sich dieser Belag auch durchaus für Haushalte mit Kindern oder Tieren. Laminat ist zudem besonders langlebig – und bei der Anschaffung auch verhältnismäßig günstig. Für die Verlegung des Laminats muss jedoch keineswegs ein Fachmann hinzugerufen werden. Denn mit ein paar Tipps und Tricks kann jeder Hobbyhandwerker diesen Bodenbelag sicher und effektiv verarbeiten.

Die richtige Auswahl treffen

Grundsätzlich können sich Kunden zwischen zwei grundlegenden Verlegearten entscheiden: Die beliebteste und einfachste Methode für das Verlegen von Laminat ist das „Klick-System“. Hierbei werden die einzelnen Paneelen ganz einfach miteinander verbunden („verklickt“) und bekommen somit einen perfekten Halt. Bei dieser Methode muss keinerlei Klebstoff zum Einsatz kommen!
Bei der zweiten Varianten – der älteren Methode – werden die einzelnen Paneelen mit speziellem Leim versehen, der den Verbund der einzelnen Glieder zueinander sichert.

Diese Methode ist deutlich zeitintensiver und auch die Nutzung der Laminatfläche kann erst nach der vollständigen Trocknung erfolgen. Neben der Verlegeart können die Kunden auch zwischen unterschiedlichen Designs und Dekoren auswählen. Neben verschiedenen Farbgestaltungen der Beläge weisen die unterschiedlichen Laminatböden auch spezielle Faserungen auf. So lässt sich für jeden Bedarf der passende Laminatboden finden.

Den Fußboden vorbereiten

Um den Laminatboden verlegen zu können muss der Fußboden absolut eben sein. Dieser Zustand lässt sich ganz leicht mit der Wasserwaage austesten – wobei sich kleine Unebenheiten ganz einfach mit Spachtelmasse beheben lässt. Je nach Bedarf kann unterhalb der Laminatfläche auch zusätzlich noch eine Schalldämmung verlegt werden. Dabei handelt es sich um eine kunststoffartige Folie, die zwischen den Fußboden und dem Laminat eingefügt wird. Diese vermindert bzw. „dämmt“ die Übertragung von Laufgeräuschen.

Die Schalldämmung wird vor allem in mehrstöckigen Gebäuden eingesetzt um die unteren Bewohner vor den unangenehmen Laufgeräuschen zu schützen. Das Verlegen der Paneelen versteht sich nun von selbst: Vorab muss eine Reihe Laminatpaneelen als Ausgangsposition verlegt werden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass zwischen den Wänden und dem Laminat ein kleiner Zwischenraum bestehen bleibt. Dieser schützt den Belag nicht nur vor zu viel Spannung, sondern lässt auch den Wänden ausreichend Möglichkeiten zum „Atmen“.

Bei diesen Arbeiten können spezielle Platzhalter eingesetzt werden, die sich zwischen Paneele und Wand klemmen lassen. Die letzte Paneele der ersten Reihe muss dann der länge nach zugeschnitten werden – hierfür eignet sich am besten eine klassische Stichsäge mit feinem Holzblatt. Das durch das Sägen entstehende Reststück wird dann in der nächsten Reihe als Anfangsstück genutzt. So wird erreicht, dass die Verlegung der Schnittstellen immer flexibel erfolgt.

Abschlussleisten setzen

Mit dem Verlegen der letzten Laminatpaneele ist der Fußboden vorerst fertig. Und doch gibt es noch eine weitere Möglichkeit wie sich der neue Laminatboden noch besser in Szene setzen lässt: Mit passenden Abschlussleisten. Diese sorgen nicht nur für einen bündigen Übergang zwischen Fußboden und Wänden, sondern überdecken auch die oftmals unschönen Schnittstellen der letzten bzw. ersten Paneelen. Die Leisten können natürlich auch in unterschiedlichen Farben und Designs erworben werden und sich dem Laminat somit perfekt anpassen.

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